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Maddies Eltern: Angst vor lebenslangen Verdächtigungen

©AP
Die Eltern der verschwundenen Madeleine McCann, Gerry und Kate McCann, fürchten sich nach Angaben eines Familienangehörigen davor, bis an ihr Lebensende mit dem Verdacht leben zu müssen, ihrer Tochter Maddie etwas angetan zu haben.

„Gerry und Kate werden möglicherweise damit leben müssen, nie zu erfahren, was mit ihrer Tochter geschehen ist“, sagte das ungenannte Familienmitglied dem britischen Boulevardblatt „The Mirror“ (Montagsausgabe). Schon das allein sei unerträglich. „Wenn Madeleine nicht gefunden wird, dann müssten sie aber auch jahrelang mit den Verdächtigungen leben. Das ist ein Albtraum-Szenario.“

Madeleine war Anfang Mai kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus einer Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden. Die McCanns zeigen sich bis heute davon überzeugt, dass sie entführt wurde. Dagegen gehen die portugiesischen Ermittler inzwischen vom Tod des Mädchens aus, sie haben die Eltern dabei offiziell zu „Verdächtigen“ erklärt. Gerry und Kate McCann dagegen beteuern ihre Unschuld. „Sie hoffen immer noch inständig, dass Madeleine noch am Leben ist“, sagte der Verwandte. „Aber sie sind realistisch genug zu erkennen, dass sie vielleicht tot ist. Wenn das der Fall ist, dann wollen sie wissen, was geschehen ist, damit sie selbst damit klarkommen.“

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