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Luther Vandross gestorben

Der US-Soul-Star und achtfache Grammy-Gewinner Luther Vandross ist tot. ER starb im Alter von 54 Jahren in einem Krankenhaus in Edison (US-Staat New Jersey).

Vandross hat im Verlauf seiner drei Jahrzehnte langen Karriere mehr als 25 Millionen Alben verkauft.

Ein Sprecher des John-F.-Kennedy-Hospitals in Edison unweit von New York verbreitete die Nachricht am Freitagabend, ohne eine Todesursache zu nennen.

Vandross hatte als R&B-Sänger mit romantischen Songs wie „Power of Love/Love of Power“ seine größten Erfolge erzielt. Im April 2003 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich nie ganz erholte. Nichtsdestotrotz kam zwei Monate später sein letztes Album „Dance With My Father“ heraus, das ihm vier Grammy-Preise einbrachte. Seine Mutter, Mary Vandross, sagte damals, „er muss einfach wieder gesund werden. Er ist alles, was mir geblieben ist. Mein letztes Kind.“

Luther Vandross litt wie alle seine männlichen Verwandten, vom Vater über den Bruder zum Neffen und beiden Großvätern, an Diabetes. 1951 in der Stadt New York geboren, übte Vandross schon als Kind seine Stimme im Gospelgesang. Seine Laufbahn am Broadway begann mit Stücken aus dem Musical „The Whiz“. Er trat mit Größen wie Bette Middler, Barbra Streisand und David Bowie auf, schaffte aber erst zehn Jahre nach dem Start mit dem Solodebüt „Never Too Much“ den Durchbruch.

In Edison hieß es, Vandross sei „im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen“. Er war einer der beliebtesten Soul-Sänger der USA. Seine Karriere begann, als er mit 24 Jahren den britischen Popstar David Bowie kennen lernte und in dessen Chor sang. Seither brachte Vandross zahlreiche Erfolgstitel heraus. Mit Janet Jackson sang er 1992 den Hit „The best things in life are free“ und mit Mariah Carey 1994 „Endless love“.

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