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Lustenau kann für Westliga planen

Mit dem ersten Ballkontakt sorgte Martin Fogarasi in der 93. Minute doch noch für einen sehr glücklichen Heimsieg des Tabellenführers Austria Lustenau Amateure. Der Meistertitel in der Vorarlbergerliga steht so gut wie fest.

Westligatauglich war die Vorstellung der Austria Fohlen aber keineswegs. Die stark ersatzgeschwächten Höchster waren die spielerisch bessere Elf, konnten aus den sich bietenden Einschussmöglichkeiten kein Kapital schlagen. Vor allem Schmidinger (74.) und Eggenberger (75.) fanden zwei “Sitzer” vor, die ungenützt blieben. Die Hausherren machten es besser: Fogarasi nützt einen krassen Cevahir-Abwehrfehler und der Ball kollerte ins lange Eck. Damit revanchierte sich die Merz-Elf auch für die im Herbst erlittene 2:3-Niederlage in Höchst. “So ungerecht kann Fußball sein. Wir hätten uns den Sieg verdient, nun sind die Meisterträume passé” , ärgerte sich Höchst-Trainer Michael Grabherr. “Die schwächere Mannschaft hat einen schmeichelhaften Erfolg erzielt. Auf dem Weg zum Meistertitel gibt es eben auch solche Partien”, sagte Austria Amateure-Erfolgscoach Markus Merz.

Drei Punkte im Abstiegskampf
Der FC Nüziders bezwang in der Landesliga Rätia Bludenz mit 2:1. Knapp 500 Zuschauer im Untersteinstadion sahen ein Oberland-Derby, das mehr von Kampf und Krampf als von Technik geprägt war. Und so war es schlussendlich auch die kämpferisch bessere Elf aus Nüziders. Schon nach zwei Minuten waren es die Gäste, die Bludenz-Goalie Veyis Horoz prüften. Doch weder Stefan Spalt, noch Yasin Öztürk konnten die Kugel im Tor unterbringen. Fünf Minuten später verschoss Mario Wallner einen an ihm verschuldeten Elfer. In der 28. Minute war es dann aber soweit. Nach Vorlage von Wallner zog Martin Wachter aus 18 Metern ab und traf ins linke Kreuzeck. Nur vier Minuten währte die Freude, nach einem Freistoß von Vlatko Nesterovic traf Spielertrainer Matthias Trummer per Kopf zum Ausgleich. In den zweiten 45 Minuten war dann K(r)ampf Trumpf. Symptomatisch dafür die gelb-rote Karte für Rätia-Kapitän Markus Lehofer (66.). Kurz davor ließ Thomas Schalegg bei einem Handelfmeter Goalie Veyis keine Chance und traf zum Sieg (51.). Bludenz war nur noch einmal gefährlich, als Aaron Nigsch aus 16 Metern das Lattenkreuz traf (57.).

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