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Lugner ohne Nachricht von Geri

Zwischen Richard Lugner und seinem diesjährigen Opernball-Gast, das ehemaligen Spice Girl Geri Halliwell, herrscht einmal mehr Funkstille.

„Das Letzte, was ich gehört habe, ist, dass sie jetzt doch bereit ist, Business-Class zu fliegen“, meinte der Baumeister am Freitag gegenüber der APA. Ein Treffen mit ihrem Gastgeber einen Tag vor dem Ball in London lehnte Halliwell hingegen ab. „Sie meinte, dass wäre wie ein Date und da würde man vielleicht denken, dass wir auch die Nacht gemeinsam verbringen“, so „Mörtel“.

Doch nicht allein den Korb des ehemaligen Spice Girls muss Lugner schlucken. Erneut wurde ihm von den Organisatoren seine liebste Loge im ersten Rang verwehrt und der Baumeister wiederum ins Parterre verdonnert. „Man soll mich endlich behandeln wie einen guten Kunden“, empörte sich Lugner. Staatsopernball Direktor Ioan Holender sei „wahrscheinlich in seiner Eitelkeit gekränkt, weil ich öfter in der Zeitung stehe als er“.

Zudem kritisierte der Nichtraucher Lugner erneut das Verbot des blauen Dunstes am Opernball. „Das kann man nicht machen, dass man Leute gemeinsam in einen Raum stellt, wo es nicht einmal was zu trinken gibt und die sich dann gegenseitig den Rauch ins Gesicht blasen“, so der Baumeister. Außerdem hätte er vernommen, dass Holender beim Philharmonikerball selbst eine Zigarre geraucht habe. „Fremde Häuser verstinkt er also“, meinte „Mörtel“.

Auch sein Dauerclinch mit der deutschen Society setzt sich indes munter fort. Lugner betonte, dass Tatjana Gsell trotz Dementis ihres Verlobten Ferfried von Hohenzollern auch heuer wieder bei ihm angefragt habe, ob in seiner Loge „nicht ein kleines Plätzchen frei sei“. Dies sei auch insofern verständlich, da ihr Verlobter „nicht unbedingt in Geld schwimmt“, sagte der Baumeister.

Und weitere Probleme waren am Freitag buchstäblich im Anflug. Um 14.00 Uhr sollte in Wien ein alter Bekannter des Baumeisters landen. Prinz Frederick von Westfalen, Anhalt und Sachsen, mit dem Lugner vergangenes Jahr im Vorfeld des Opernballes mehr als einen Strauß ausgefochten hatte, nachdem Christina „Mausi“ Lugner eine Selbsteinladung der Frau des Adeligen, Zsa Zsa Gabor, zum Opernball mit den Worten „Ich wusste gar nicht, dass die noch lebt“ abgetan hatte. Im Gegenzug hatte der Deutsche „Mausi“ attestiert, zu sprechen „wie eine, die aus dem Rotlichtmilieu stammt“.

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