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Lufthansa & Co: Flüge nach Iran und Irak gestrichen

Meidung des Flugraums von Iran und Irak
Meidung des Flugraums von Iran und Irak ©AFP
Verschiedenste Fluglinien streichen aufgrund der aktuell kritischen Situation im Iran und Irak Flüge in diese Länder und meiden den Flugraum.
Soleimani-Trauerzug in Kerman

Mehrere europäische Fluglinien wie die Lufthansa, zu der auch die AUA und Swiss gehören, haben ihre Flüge nach Teheran und Erbil bzw. Baghdad gestrichen. Aufgrund der aktuellen Situation in diesen Ländern wurden die Flüge vorsorglich gestrichen. Die AUA und die AUA-Mutter Lufthansa haben entsprechende Flüge gecancelt.

"Austrian Airlines Security evaluiert gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden die Lage vor Ort. Sobald uns Detailinformationen vorliegen, werden wir entscheiden, ob bzw. ab wann der Flugbetrieb nach/von Erbil wieder aufgenommen werden kann. Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat immer oberste Priorität", hieß es seitens der AUA. Auch Air France überfliegt den Luftraum von Iran und Irak nicht mehr, teilte ein Sprecher mit.

Verspätungen durch Umleitungen

Die Fluggesellschaft KLM fliegt nach Angaben niederländischer Medien ebenfalls nicht mehr über den Irak und den Iran. KLM meide den Luftraum "bis auf Weiteres", sagte ein Airline-Sprecher der Zeitung "NRC Handelsblad". Flüge mit Zielen in Südost-Asien und dem Mittleren Osten, die normalerweise über diese Länder fliegen, würden umgeleitet. Das verursache zehn bis zwölf Minuten Verspätung, zitierte der Rundfunksender NOS einen KLM-Sprecher.

US-Flugzeugen Nutzung untersagt

Der Iran hatte in der Nacht zum Mittwoch US-Militärstützpunkte im Irak angegriffen. Daraufhin untersagte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA US-Flugzeugen die Nutzung des Luftraums in Teilen des Nahen Ostens. In einer Mitteilung am Dienstag hieß es, dass in den USA registrierte Flugzeuge "wegen erhöhter militärischer Aktivitäten und steigender politischer Spannungen" über dem persischen Golf, dem Golf von Oman, im Irak und Iran nicht mehr operieren dürften.

Hilfe für Reisende

Laut Klaus Herburger, Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer Österreich, sind für Vorarlberg noch keine Informationen zu solchen Fällen bekannt. Sollten Sie dennoch betroffen sein und Informationen benötigen, finden Sie diese auf der Webseite des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres oder sollten sich direkt mit ihrer Fluglinie in Verbindung setzen. In Notfällen ist das Außenministerium rund um die Uhr unter folgender Nummer erreichbar: +43 1 90115-4411.

(Mit Material von der APA/dpa/Reuters/Red.)

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