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Ölpest: Zement-Versiegelung von leckem Bohrloch vor USA beendet

Der britische Ölkonzern BP hat nach eigenen Angaben das lecke Ölbohrloch im Golf von Mexiko mit Zement versiegelt. Nach dem Einfüllen von Schlamm in den Bohrschacht vor der US-Südküste sei am Donnerstag nach einer fünfstündigen Operation um 14:15 Uhr Ortszeit (21.15 Uhr MESZ) auch die Versiegelung mit Zement abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen mit.
Das Bohrloch werde nun überwacht um sicherzugehen, dass die Versiegelung erfolgreich verlaufen sei. Man müsse mindestens einen Tag abwarten, bis der Zement getrocknet sei.

Für das Hineinpumpen von Zement hatte der Krisenbeauftragte der US-Regierung, Thad Allen, grünes Licht gegeben. Mit der “Static Kill”-Methode war es BP am Mittwoch gelungen, mehr als 15 Wochen nach der Explosion ihrer Bohrinsel “Deepwater Horizon” das Bohrloch von oben mit Schlamm zu verschließen, bevor am Donnerstag Zement in das Bohrloch gepumpt wurde. In einem nächsten Schritt soll nun die Versiegelungsmethode “Bottom Kill” zum Zuge kommen: Dabei werden durch eine Entlastungbohrung auch am unteren Ende der Bohrleitung Schlamm und Zement eingefüllt.

Seit der Explosion der BP-Plattform “Deepwater Horizon” am 20. April waren aus dem lecken Bohrloch nach Behördenangaben rund 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen. Damit ist das Unglück der größte Ölunfall der Geschichte.

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