Lothar Matthäus trainiert im Montafon

"Mir gefällt es hier richtig gut." So beschreibt der Weltstar Lothar Matthäus das Montafon. Der deutsche Rekordnationalspieler (150 Teameinsätze, 23 Tore in 20 Jahren aktiver Laufbahn) ist derzeit als Trainer mit seiner Mannschaft Maccabi Netanya aus Israel zu Gast im Montafon.

14 Tage bereiten sich die Kicker aus Israel mit dem zweifachen Weltfußballer im Montafon auf die neue Fußballsaison vor. Gefahren und betreut wird das Team dabei von der Montafonerbahn AG in Schruns. Täglich werden die Fußballspieler und ihr Starttrainer – Matthäus wurde als Kapitän der Deutschen Nationalelf 1990 Weltmeister, 1986 und 1982 Vizeweltmeister und 1980 Europameister – mit dem Luxusliner Mercedes Travego der mbs Bus GmbH quer durch das ganze Montafon und die Region befördert. „Uns gefällt es sehr gut hier“, sagt Matthäus beim Lokalaugenschein. Die Gegend sei wunderbar, die Leute sehr nett und das Service perfekt, äußerte sich der erst vierte Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft (nach Fritz Walter, Uwe Seeler und Kaiser Franz Beckenbauer) mehrfach voll des Lobes über das Montafon und die Betreuung durch die mbs.

Große Aufgabe

Seit der Saison 2001/2002 ist Lothar Matthäus – in den Medien auch oft kurz Loddar genannt – nach seiner fast einzigartigen Fußballkariere als Trainer aktiv. Hat unter dem erfolgreichsten Trainer der Welt, Maestro Giovanni Trapattoni, die Salzburger Bullen trainiert, war als erster Europäer Trainer einer Brasilianischen Klubelf und sogar schon Nationaltrainer (von Ungarn). Jetzt will der mehrfache deutsche (FC Bayern München von 1984 bis 1988 und von 1992 bis 2000) und italienische Meister (Inter Mailand von 1988 bis 1922) auch als Trainer den Fußballolymp erklimmen. Mit dem israelischen Klub Maccabi Netanya soll der erste Schritt dahin gemacht werden. Immerhin wartet auf den sympathischen Matthäus eine große Aufgabe. So soll er den Verein wieder dorthin führen, wo er einst stand. Nämlich ganz oben im israelischen Fußball. In den 1970er und 1980er Jahren wurde die israelische Liga umgangssprachlich sogar als „Netanya und die anderen 15“ genannt. Große Ziele also für Lothar Matthäus & Co, auf die sie sich im unvergesslichen Montafon vorbereiten.

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