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Lostag bei Alitalia

Das italienische Unternehmerbündnis CAI, das einen Übernahme- und Rettungsplan für die marode Fluggesellschaft Alitalia vorgelegt hat, ist zu Konzessionen bereit, um die Zustimmung der Gewerkschaften zum Kaufangebot zu erhalten.

Ungeachtet dessen wächst unter Alitalia-Kunden die Sorge, ob es nach diesem Wochenende noch Flüge gibt.

Nach Angaben der römischen Tageszeitung “La Repubblica” ist die Investorengruppe bereit, 100 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, um somit die geplanten Gehaltskürzungen bei den Alitalia-Mitarbeitern zu reduzieren. Die geplanten Gehaltseinschränkungen sollen bei gleicher Produktivität von 25 auf 20 Prozent reduziert werden. Das Unternehmerbündnis entschloss sich zu diesem “Entgegenkommen” unter dem Druck der Regierung Berlusconi, die bis zum Sonntagabend eine Einigung über den Rettungsplan erreichen will.

Die Piloten-Verbände signalisierten Dialogbereitschaft. Sie begrüßten den CAI-Beschluss. Die Piloten erklärten sich bereit, Gehaltskürzungen von 25 Prozent gegenüber den Standards anderer großen europäischen Fluggesellschaften zu akzeptieren. Die Piloten meinten jedoch, es gebe noch Uneinigkeiten über den Rettungsplan, der die Fusion des gesunden Teils der Alitalia mit der privaten Airline Air One und die Streichung von über 5.000 Jobs vorsieht. “Der Plan führt zur Gründung einer zur kleinen Fluggesellschaft, die der Konkurrenz zu viel Marktanteile überlassen wird”, sagte ein Pilotensprecher.

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