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Loren und Bellucci: Stars in Rom

In Standing Ovations ist der Beifall für Filmdiva Sophia Loren gemündet, die bei der Eröffnung des zweiten Filmfests in Rom den "Acting Award" für ihr Lebenswerk erhalten hat.

Loren, die sich in einer mit Swarovski-Kristallen besetzten eleganten schwarzen Robe aus Chiffon präsentierte, widmete den Preis dem verstorbenen Regisseur Vittorio De Sica. „Dies ist das erste Mal, dass ich in Italien eine Ehrung für meine Karriere erhalte, womit viele Jahre harter Arbeit prämiert werden“, sagte sie. Sie sei froh, dass ihr der Preis in Rom verliehen wurde. „Hier hat meine Karriere begonnen“, erklärte die Diva.

Nach der Eröffnungsfeier, bei der Loren und Monica Bellucci mit dem französischen Film „Le Deuxieme souffle“ des Regisseurs Alain Corneau im Rampenlicht standen, wurde am Freitagvormittag der Film „Elizabeth: The Golden Age“ mit der Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett und Geoffrey Rush erstmals gezeigt. Zu Ehren des Films und der Schauspieler ist am Freitagabend in der Engelsburg eine große Party geplant. 500 Stargäste sind zu einem Galadiner eingeladen.

Inzwischen ist auch der Regisseur Francis Ford Coppola in Rom gelandet, der am Samstag erstmals nach zehn Jahren wieder einen neuen Film präsentiert. „Youth Without Youth“ heißt das Werk, das auf einem Roman des rumänischen Autors und Religionswissenschaftlers Mircea Eliade beruht. Die Hauptrollen spielen Tim Roth, Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara.

In einem Interview mit dem Magazin „GQ“ kritisierte Coppola die drei Hollywood-Größen Al Pacino, Robert De Niro und Jack Nicholson, mit denen er in der Vergangenheit öfters zusammen gearbeitet hatte. Er sei mit ihnen als Schauspieler unzufrieden. „Als ich Pacino und De Niro erstmals traf, sah man sofort, dass sie Karriere machen würden. Sie waren jung und unsicher. Jetzt ist Pacino sehr reich, wahrscheinlich, weil er keinen Cent ausgibt, er versteckt das ganze Geld unter die Matratze. De Niro hat viel von unserem Studio gelernt und hat sich ein Imperium aufgebaut. Nicholson spielt weiter den Joker. Ich weiß nicht, was sie noch möchten“, sagte Coppola.

Nicht nur Hollywood-Stars werden in Rom gefeiert. Das Filmfest in der Ewigen Stadt ehrt auch die Produktionen von Bollywood. Mehrere Filmen aus Indien werden bis zum 27. Oktober in den Kinos Roms gezeigt. Erwartet wird in Rom auch die indische Diva Aishwarya Rai.

Weiterer Höhepunkt unter den Erstaufführungen ist das Werk „Rendition“ über einen in Kairo stationierten CIA-Analytiker. In den Hauptrollen sind Reese Witherspoon, Jake Gyllenhaal und Meryl Streep zu sehen. Mit Spannung erwartet wird auch Sean Penns Literaturverfilmung „Into the Wild“ (In die Wildnis) nach dem gleichnamigen Buch von Jon Krakauer. Krakauers Film dreht sich um die wahre Geschichte des jungen Amerikaners Chris McCandless, der nach Alaska trampt, um dort in der Wildnis zu leben und später tot aufgefunden wird.

Zu den Filmen, die nicht um einen Preis rittern, zählen „Bevor the Devil Knows You’re Dead“ von Sidney Lumet und Mimmo Caloprestis „L’abbuffata“ mit Gerard Depardieu und Valeria Bruni Tedeschi.

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