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London: Amokläufer tötete wahlos Passanten

Mitten im vorweihnachtlichen Straßentrubel hat ein offenbar geistig verwirrter Amokläufer in London wahllos auf Passanten eingestochen und dabei mindestens einen Menschen getötet.

Nach Angaben der Polizei wurden fünf weitere Opfer am Donnerstag lebensgefährlich verletzt. Ein 30-jähriger Tatverdächtiger sei nach den Vorfällen an verschiedenen Orten im Norden der britischen Hauptstadt festgenommen worden. Der Amokläufer war offenbar mit dem Auto von einem Tatort zum nächsten gefahren.

Der Täter zückte zuerst am Pendler-Bahnhof Green Lanes das Messer und verletzte dort einen 29-jährigen Mann schwer. An weiteren vier Orten in den Bezirken Edmonton und Enfield stach der Täter dann auf vier Männer und eine 30-jährige Frau ein. Ein 40-Jähriger erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen; die fünf übrigen Opfer schwebten zunächst in Lebensgefahr.

Die Polizei nahm mit Hubschraubern und einem Großaufgebot von Beamten die Suche nach dem Täter auf. Den Angaben zufolge wurde der 30-jährige Verdächtige im Bezirk Tottenham festgenommen, sein roter Wagen ähnelte Zeugenaussagen. Er ergab sich ohne Widerstand. Ein Polizeisprecher sagte, der mutmaßliche Täter habe eine „Vorgeschichte von psychischer Krankheit“. Die Einsatzkräfte hätten „keine Ahnung“, was den Mann getrieben haben könnte. Seine Opfer habe er aber offenbar unabhängig von Geschlecht und Herkunft angegriffen. „Bloß gut, wir haben diesen Mann jetzt in Gewahrsam.“

Erst am Vortag war im Norden Londons ein Mann erstochen worden. Der Ladenbesitzer hatte zwei Kunden verfolgt, die Alkohol gestohlen hatten. Die britische Regierung brachte vor wenigen Tagen einen Vorschlag auf den Tisch, demzufolge der Messergewalt beispielsweise mit Metalldetektoren in Lokalen Einhalt geboten werden sollte. Auch soll das Mindestalter für den Erwerb von Messern laut den Überlegungen von 16 auf 18 Jahre heraufgesetzt werden.

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