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Lohnverhandlungen: Beamte wollen mehr als alle anderen

Die Forderung des öffentlichen Dienstes nach einer Erhöhung der Gehälter um vier Prozent ist wohl nicht ganz realistisch. Denn in allen anderen Branchen waren die Abschlüsse in diesem Herbst teils deutlich darunter.

Die Metaller kamen auf 3,6 Prozent, das Metallgewerbe auf 3,5, der Handel schloss mit 3,1 Prozent plus ab und die Arbeiter in der Brauindustrie mit 3,0 Prozent. Die Pensionisten mussten sich je nach Pensionshöhe mit einem Zuwachs zwischen 1,7 und 2,9 Prozent bescheiden.

Sieht man sich die Ergebnisse der vergangenen Jahre an, was die großen Branchen in der Herbstlohnrunde betrifft, sind die Beamten meist ein wenig hinter den Metallern zurückgeblieben. 2,5, 3,1, 2,6 sah das Plus bei den Metallern in den Jahren 2005-2007 aus. Bei den öffentlich Bediensteten lag es bei 1,8, 2,3 und 2,7.

Dass also vier Prozent rauskommen, ist unwahrscheinlich, umso mehr als im Regelfall die Forderung der Arbeitnehmer vom Dienstgeber nicht 1:1 übernommen wird. In der GÖD pocht man denn auch auf ein Gegenangebot der Regierung. Dass dieses nach drei Runden nicht vorliege, sei überhaupt noch nie vorgekommen, glaubt GÖD-Sprecher Hermann Feiner. Und immerhin habe ja auch Sozialminister Erwin Buchinger (S) einen 4er vor der Lohnerhöhung gefordert und sich der Bundeskanzler für eine Kaufkraftstärkung der Arbeitnehmer ausgesprochen.

Umso mehr sei es befremdlich, wenn der Dienstgeber nun sage, man rede über die wohl begründete Forderung der GÖD nicht, meinte Feiner zur APA. Sozialpartner-Dialog heiße immer aufeinander zuzugehen. Die Beamten selbst hätten bereits am Mittwochabend begonnen, über die Betriebsräte die Belegschaft „sehr breit“ zu informieren. Betriebsversammlungen sind derzeit noch keine angesetzt. Die nächste Verhandlungsrunde steigt kommenden Mittwochnachmittag.

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