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Loacker setzt auf Wachstum

Die Vorarlberger Unternehmensgruppe Loacker Recycling will in Osteuropa weiter wachsen.

Neben einem Ausbau der Tochterfirma in der Slowakei stehen auch Investitionen in Ungarn an, berichtete am Dienstag der Wirtschaftspressedienst twp.at. Ende 2005 wurde überdies auch in Rumänien ein Tochterunternehmen gegründet. In Deutschland wurde das Engagement ebenfalls verstärkt. Am Stammsitz in Götzis (Bezirk Feldkirch) sind heuer 2 Mio. Euro an Investitionen geplant.

Nach Angaben des Wirtschaftspressedienstes soll die Loacker-Recycling-Niederlassung in Kosice im heurigen Jahr erweitert und der Personalstand von 17 auf 40 Mitarbeiter aufgestockt werden. Überdies laufen Gespräche mit dem deutschen Unternehmen Scholz AG über eine strategische Partnerschaft. Eine Entscheidung soll in den nächsten Monaten fallen.

Während in Rumänien Ende 2005 in Sibiu ein Standort gegründet wurde, ist Loacker Recycling bereits seit 1993 auf dem ungarischen Markt vertreten. Gegenüber twp.at gab Geschäftsführer Michael Loacker an, dass neben Budapest 2006 ein weiterer Tochterbetrieb in Kiskorpad entstehen soll. An Investitionen soll heuer mehr als eine Million Euro in die ungarischen Betriebe fließen.

Stärker engagiert hat sich Loacker Recycling im vergangenen Jahr auch in Deutschland. „Wir haben im Herbst des Vorjahres 50 Prozent an der B&B Rohstoffhandel GmbH in Regensburg mit direktem Sitz im Hafengelände erworben“, sagte Loacker. Eine weitere Beteiligung stehe im Raum. Parallel dazu sei das Investitionsprogramm beim 100-Prozent-Tochterunternehmen Dilger in Donauwörth abgeschlossen worden. Nach Angaben von Loacker wurden 5,5 Mio. Euro investiert.

Die Unternehmensgruppe Loacker mit Sitz in Götzis (Bezirk Feldkirch) erzielte im Geschäftsjahr 2005 nach eigenen Angaben und vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 250 Mio. Euro. Dieses Geschäftsvolumen berücksichtige bereits die Beteiligungsverhältnisse bei den Tochterunternehmen. Bereinigt um diese Akquisitionen sei die Unternehmensgruppe im Vorjahr nur gering gewachsen. „Es herrscht in der Branche nach wie vor ein starker Verdrängungswettbewerb“, sagte Loacker. In Vorarlberg beschäftigt Loacker rund 160, in Österreich 228 und in der gesamten Unternehmensgruppe mit acht Tochterfirmen im In- und Ausland rund 420 Mitarbeiter.

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