Längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts in Asien

Auch in China wurde das Phänomen beobachtet
Auch in China wurde das Phänomen beobachtet ©APA (epa)
Millionen Menschen in Asien konnten am Mittwoch in der Früh die längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts beobachten. Für teilweise bis zu sechs Minuten und 39 Sekunden schob sich der Mond zwischen Erde und Sonne. Der Schatten wanderte vom Westen Indiens über den Rest des Landes, über Bangladesch, Nepal, Bhutan, Teile Chinas und die japanischen Ryukyu-Inseln.
Die längste Sonnenfinsternis
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Die nächste totale Sonnenfinsternis ähnlichen Ausmaßes haben die Astronomen erst für das Jahr 2132 errechnet. In Indien und China wecken Sonnenfinsternisse gemischte Gefühle: Einerseits gelten sie als Wunder, andererseits als schlechte Vorzeichen.

Bei einer Sonnenfinsternis stehen Mond, Erde und Sonne kurzfristig auf einer Linie, wobei der Mond um rund ein Fünfzehntel seines Durchmessers größer als die Sonne ist und diese verdeckt. Bei einer totalen Sonnenfinsternis wird dann der als Strahlenkranz erscheinende Bereich der Sonnenatmosphäre, die sogenannte Korona, sichtbar.

Zudem erscheinen auf der Erde “fliegende Schatten”. Dies sind bis zu einem Meter breite Schattenstreifen, die kurz vor und nach der totalen Sonnenfinsternis über die Erde huschen und von Ungleichmäßigkeiten in der optischen Dichte der Luft hervorgerufen werden, wenn sie von der dünnen Sonnensichel durchschienen werden.

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