Ländle-Team eine echte Vision

Eine Teilnahme bei Olympia 2010 in Vancouver - unter diesem Motto erfolgte der Hilferuf nach einem Bremser von Turin-Starter Jürgen Loacker. Sandro Burgstaller erwies sich als "Primus" bei den Anschubtests.

13 Athleten stellten sich den Anforderungen der fünf spezifischen Disziplinen, die Loacker gemeinsam mit Mike Arnold, seit heuer für das Krafttraining im Olympiamodell Vorarlberg zuständig, festgelegt hatte. Letztendlich durfte sich Sandro Burgstaller über den Siegerpreis, einen vom Autohaus Rohrer zur Verfügung gestellten Besuch im Ferrari-Werk in Maranello, freuen.

Burgstaller ist kein Unbekannter in der heimischen Sportszene. Der 22-Jährige war früher nordischer Kombinierer und überzeugte besonders beim 30-m-Anschub des “Metallbobs” auf der Tartanbahn. “Er hat sehr gute Voraussetzungen und ist extrem motiviert. Er war mit 4,17 Sekunden schneller als die Athleten bei den Test des österreichischen Verbands vor einer Woche in Innsbruck. Ich hoffe, das ihm sein Arbeitgeber, die Firma Tischler Rohstoff in Hohenems, entgegenkommt und wir Sandro für weitere Tests gewinnen können”, so Arnold.

Großer Schritt vorwärts
Bereits auf Erfahrung im Eiskanal kann Gerhard Röser verweisen. Der 38-Jährige, der den VLV-Rekord im Zehnkampf hält, belegte den zweiten Rang in der Gesamtaddition der fünf Disziplinen und war vor etlichen Jahren bereits als Bremser bei nationalen Wettkämpfen dabei. Doch auch Martin Ohrmeier (28 Jahre), der 21-jährige Martin Schüssling und Michael Jenny (32) überzeugten mit ihren Leistungen. “Wir sind unserem Ziel, in absehbarer Zeit einmal einen reinen Vorarlberger Viererbob stellen zu können, einen großen Schritt näher gekommen”, so Loacker. Die Hoffnungen des Olympiateilnehmers in Turin 2006 werden zusätzlich genährt, weil mit Mehrkampf-Ass Markus Walser und dem Footballer Bernd Marte (190 cm groß, 108 kg schwer) zwei weitere Paradeathleten beim Test durch die Anwesenheit ihr Interesse bekundeten, wegen Verletzungen aber passen mussten.

Parallel zum Projekt “Locke” will Arnold aber auch den Nachwuchsleuten eine Perspektive bieten. Mit den drei U20-Leichtathleten Michael und Martin Dorfer sowie Raphael Simma bzw. Dominic Kranjc soll das vom Land Vorarlberg unterstützte Projekt “2014” ins Leben gerufen werden.

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