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Ländle hat die meisten Elektro-Autos

Wien/Schwarzach - Vorarlberg hat im Österreich-Vergleich den höchsten Anteil von neuen Pkw mit Elektro-Motor, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt.

Doch auch im Ländle ist der Anteil der Elektro-Autos nach wie vor niedrig. Mit  steigenden Spritpreisen wird die Nachfrage nach Elektro- und Hybrid-Autos zunehmen. Der VCÖ kritisiert, dass neue Pkw in der Realität einen deutlich höheren Spritverbrauch haben als die Hersteller angeben.

12.143 Pkw wurden im Vorjahr in Vorarlberg neu zugelassen. 32 davon waren reine Elektro-Autos, weitere 76 waren Benziner mit Elektro-Motor, so genannte Hybrid-Pkw. Damit hatten Pkw mit Elektro-Motor im Jahr 2010 in Vorarlberg einen Anteil von 0,9 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. “Dieser niedrige Anteil Vorarlbergs ist aber der höchste im Bundesländer-Vergleich. Mit den steigenden Spritpreisen wird aber auch die Zahl der Neuwagen mit Elektro-Motor steigen”, betont VCÖ-Experte DI Martin Blum.

Der VCÖ hat auch die Pkw-Neuzulassungen in Vorarlbergs Bezirken analysiert. Der Bezirk Bregenz hat bei den Neuwagen mit Elektro-Motor die Nase vorne. 63 – also rund 60 Prozent  der Pkw mit Elektro-Motor – wurden im Bezirk Bregenz neu zugelassen. Dahinter liegt der Bezirk Feldkirch mit 20 neu zugelassenen Pkw mit Elektro-Motor.

“Mit steigenden Spritkosten wird der Spritverbrauch in den kommenden Jahren ein zunehmend wichtiger werdendes Kaufkriterium. Umso negativer ist es, dass der tatsächliche Verbrauch von Neuwagen deutlich höher ist als die Hersteller angeben”, übt VCÖ-Experte Blum Kritik am derzeitigen Testzyklus NEFZ auf dem die Herstellerangaben basieren. Dieser Fahrzyklus wird bei günstigsten Bedingungen (keine Klimaanlage oder Heizung eingeschaltet, optimale Temperatur, niedriges Tempo) durchgeführt.

Der VCÖ hat 216 Fahrtests, die von der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” im Jahr 2010 durchgeführt wurden, analysiert. Das Ergebnis: Der tatsächliche Spritverbrauch beim Fahren war im Schnitt um ein Drittel höher als die Herstellerangaben. So verbrauchte ein VW-Golf  GTD im Fahrtest der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” 7,4 Liter pro 100 Kilometer statt angegebener 5,3 Liter. Auf 100.000 Kilometer bedeutet diese Abweichung für den Autofahrer einen zusätzlichen Spritverbrauch von 2.100 Liter. Bei derzeitigen Preisen erhöhen sich die Spritkosten um rund 2.600 Euro. Die Umwelt wird mit zusätzlich rund 4.900 Kilogramm CO2 belastet, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert, dass die Herstellerangaben stärker an den realen Verbrauch angepasst werden.

 

Vorarlberger kauften 2010 etwas mehr Pkw mit alternativem Antrieb

Neuzulassungen gesamt: 12.143  (plus 704)

Diesel: 6.019 (plus1.013)

Benzin: 5.965 (minus 351)

Benzin mit Ethanol: 31 (0)

Hybrid (Benzin mit Elektromotor): 76 (plus 13)

Elektro: 32 (gleich geblieben)

Benzin mit Erdgas: 6 ( minus 6)

Erdgas: 14 (minus 5)

Summe Alternative Antriebe: 159 (plus 42)

 

Quelle: datafact, VCÖ 2011

 

Im Bezirk Bregenz gibt es die meisten neuen Pkw mit Elektro-Motor

Bregenz: 63 (49)

Feldkirch: 20 (26)

Dornbirn: 17 (15)

Bludenz: 8 (5)

Summe: 108 (95)

 

Quelle: Datafact, VCÖ 2011

 

Mehrverbrauch belastet Autofahrer und Umwelt

Ein Beispiel aus den REALEN FAHRTESTS der Zeitschrift “auto motor und sport” von 2010:

VW Golf GTD:

Verbrauch laut Herstellerangaben: 5,3 Liter / 100 km

Tatsächlicher Testverbrauch: 7,4 l /100 km

Mehrverbrauch nach 100.000 km: 2.100 Liter

Zusätzliche CO2-Belastung: rund 4.900 kg CO2

Zusätzliche Spritkosten: 2.625 Euro

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