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Liveübertragung ging weit über die Grenzen hinaus

Radiomesse - Liveübertragung
Radiomesse - Liveübertragung ©Marianna
 Positives Echo und tolle Rückmeldungen zur Radiomesse.
Radiomesse

 

 

 

Eine Radiomesse zu gestalten entwickelte sich für Pfarrer Georg Willam und den Chor Audite Au/Schoppernau gleichermaßen spannend wie herausfordernd. Schon Wochen vorher fand eine Programmbesprechung mit dem Kirchenmusikreferat und dem Liturgiereferat statt. Es wurde der Ablauf besprochen, Texte und Musikstücke ausgewählt und sämtliche Vorbereitungen getroffen. Bis zur Generalprobe, am Vortag der ORF- Liveübertragung, wurden in der Pfarrkirche Au, Unmengen an Kabel verlegt, Anschlüsse installiert und die benötigten Mikrofone aufgestellt. Zu Beginn der Sonntagsmesse wurden Texte von Walter Lingg über die Gemeinde Au und historisches von der Pfarrkirche Sankt Leonhard eingespielt.

Präziser Zeitplan

Der Chor Audite, der sich Wochenlang mit ihrem Chorleiter Manfred Bischof bestens vorbereitet hatte, eröffnete die Messfeier mit dem Lied „Wer glaubt ist nie allein“. Weiter gab es die „Missa brevis es simplex“ von Damijan Mocnik und passende Festtagsgesänge zu hören. Als musikalischen Hochgenuss durften alle Kirchenbesucher und die geschätzten 600.000 Zuhörer an den Radiogeräten das Orgelspiel von Julia Rüf empfinden. Pfarrer Georg Willam, dessen Namenstag an diesem Sonntag gefeiert wurde, erläuterte in seiner Predigt den Drachenkampf des heiligen Georgs in der heutigen Zeit. Sekunden genaue Zeitvorgaben und ein exakt geplanter Ablauf der Messfeier sorgte für ziemliche Spannung und Aufregung unter allen Mitwirkenden. Dass der Zeitplan präzise eingehalten werden konnte, dafür sorgte Übertragungsleiter Johannes Schmidle mit seinem Team.

Telefonisches Gesprächsangebot

Im Anschluss den Gottesdienst gab es für eine Stunde ein telefonisches Gesprächsangebot. Viele interessierte Hörer und Hörerinnen aus ganz Österreich, dem süddeutschen Raum, der Schweiz und Lichtenstein meldeten sich mit speziellen Fragen oder lobenden Worten. Tage nach der Ausstrahlung flatterten laufend, nette Briefe ins Pfarrhaus. Auch reger Mail-Kontakt war entstanden, so erreichte Pfarrer Willam eine Email von einem Hörer aus Ecuador, ein anderer bedankte sich – er hörte die Messe während seinem Flug nach Moskau. Die Live-Übertragung, die in ganz Österreich und im grenznahen Bereich ausgestrahlt wurde, war für die kleine Bregenzerwälder Gemeinde eine große Freude und ein einzigartiges Erlebnis.

 

 

 

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