Ledecka gewann Super-G in Val d'Isere - Schlappe für ÖSV

Ledecka
Ledecka ©AP
Die Tschechin Ester Ledecka hat mit dem Super-G am Sonntag in Val d'Isere auch ihr erstes Rennen in dieser Disziplin gewonnen. Die Spitzen-Snowboarderin - und Skifahrerin setzte sich zum Abschluss des Speedauftakts der alpinen Ski-Damen knapp vor der Schweizerin Corinne Suter (+0,03 Sek.) und der Italienerin Federica Brignone (+0,35) durch. Die Österreicherinnen wurden schwer geschlagen, Beste war Tamara Tippler als 14. (+1,36) nach 40 Läuferinnen.

Val d'Isere. Ledecka gewann im Februar 2018 sensationell den Super-G bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang und ließ nun den ersten Sieg in dieser Disziplin auch im Weltcup folgen. Im Dezember 2019 gewann sie bereits eine Abfahrt in Lake Louise, sie hält nun bei zwei Weltcuperfolgen.

"Ich hatte einen schlechten Start in den Tag und kein gutes Aufwärmen. Die Abfahrt hat sich nicht gut angefühlt. Aber so schlecht war sie scheinbar nicht. Das ist ein großartiges Ergebnis", sagte Ledecka im ORF-TV-Interview. Für Suter war es der dritte Podestrang im dritten Speedrennen in Val d'Isere.

Tippler merkte man den Substanzverlust an, sie hat nach ihrer schweren Coronaerkrankung nun zwei Trainings und drei Rennen in fünf Tagen in den Beinen. "Was ich anders machen würde? Ich würde mich anders vorbeireiten, aber das kann man nicht ändern. Ich war extrem nervös heute", sagte die Steirerin, die fünf Wochen nicht trainieren konnte. Nina Ortlieb (vorerst 20.) erklärte, sie müsse erst analysieren, was sie falsch gemacht habe. Im Ziel hielt sie sich die Hand, weil sie eine Stange draufbekommen hatte, die Vorarlbergerin gab aber Entwarnung.

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