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Vorarlberg sucht zusätzliches Gesundheitspersonal

Online-PK Land Vorarlberg zu Coronavirus um 18.00 Uhr
Online-PK Land Vorarlberg zu Coronavirus um 18.00 Uhr ©VLK/Serra
Das Land Vorarlberg rüstet sich angesichts der steigenden Zahlen an Coronavirus-Infizierten weiter für den "worst case".
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Es richtete am Montag vorsorglich einen Aufruf an Personen mit medizinischer/pflegerischer Ausbildung, im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen. "Wer in der Lage ist zu helfen, bitte melden", so Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) am Montagabend in einer Video-Pressekonferenz.

Ein Corona-Patient auf Intensivstation

In Vorarlberg waren am Montagabend bei 1.769 Verdachtsfällen 330 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Zwölf Personen wurden im Krankenhaus behandelt, eine davon auf der Intensivstation. Trotz der zuletzt gesunkenen Steigerungsrate warnte Wallner vor einer Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. "Das wäre unverantwortlich. Wir steuern nach wie vor auf eine angespannte Lage zu", betonte der Regierungschef.

Wer über eine Ausbildung im medizinischen oder pflegerischen Bereich verfüge und noch Kapazitäten habe, solle sich bitte auf der Internetseite http://www.vorarlberg.at/helfen eintragen. "Das ist vorsorglich, aber Sie helfen uns damit enorm. Man wird sich im Bedarfsfall mit Ihnen in Verbindung setzen", sprach Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) etwaige Kandidaten direkt an.

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138 Krankenhausmitarbeiter in Quarantäne

Ihren Angaben zufolgen waren in den Landeskrankenhäusern vorerst vier Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. "138 Mitarbeiter stehen unter Quarantäne. Wir hoffen, dass sie möglichst bald gesund an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können", sagte Rüscher. Für Coronavirus-Erkrankte stehen in Vorarlberg in den Spitälern bereits 500 Betten bereit, bei Bedarf können in anderen Gebäuden weitere 1.100 Betten platziert werden.

Auch die grundmedizinische Versorgung abseits des Coronavirus sei sichergestellt, betonte die Landesrätin. "Alles, was dringlich und notwendig ist, wird weiter angeboten", unterstrich sie.

VOL.AT-Sondersendung vom Montag

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