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Literaturstreit zweier Betrunkener in Russland endete tödlich

In Russland endete ein Literaturstreit zwischen zwei Betrunkenen tödlich.
In Russland endete ein Literaturstreit zwischen zwei Betrunkenen tödlich. ©BilderBox
Ein Streit zweier betrunkener Russen über die jeweiligen Vorzüge von Poesie und Prosa hat ein tödliches Ende genommen. Die Diskussion der beiden Männer eskalierte so sehr, dass der Poetik-Verfechter den Prosa-Fan erstach, wie die Ermittler in der Region Swerdloswk mitteilten.

Demnach ereignete sich der Vorfall in der Stadt Irbit im Ural. “Die Saufkumpane begannen einen Streit darüber, welche Literaturgattung – Poesie oder Prosa – bedeutender ist”, erklärten die Ermittler.” Der Gastgeber bestand darauf, dass echte Literatur Prosa ist, während sein Gast, ein ehemaliger Lehrer, sich für Poesie stark machte.”

Prosa-Fan erstochen

Die Diskussion habe sich zunehmend zu einem heftigen Streit entwickelt. Schließlich habe der 53-jährige Poesie-Liebhaber seinen Gegner mit einem Messer getötet. Der Mann wurde festgenommen, als er sich im Haus eines Freundes versteckte.

Ähnlicher Fall in Rostow am Don

Im vergangenen September war in Rostow am Don ein Streit zweier betrunkener Russen über den Philosophen Immanuel Kant eskaliert: Einer der beiden Streithähne schoss dem anderen in den Kopf. Das Opfer überlebte.

(APA/AFP)

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