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Liste GILT: Roland Düringer will es nochmal wissen

Roland Düringer will es bei der NR-Wahl nochmal wissen.
Roland Düringer will es bei der NR-Wahl nochmal wissen. ©APA
Am 29. September 2019 finden die Nationalratswahlen statt. Zahlreiche Kleinparteien wollen wieder dabei sein, so auch GILT. 2017 war Düringers Partei mit 0,95 Prozent die erfolgreichste Kleinpartei nach den Grünen. Dieses Jahr läuft es bei der Liste GILT nicht wie erhofft.
Unterschriften-Sammeln beginnt

Um an der Nationalratswahl teilnehmen zu dürfen, sind insgesamt 2.600 Stimmen notwendig. Geht es um die einzelnen Bundesländer, ist die Zahl geringer. Während es in Wien beispielsweise 500 Stimmen braucht, sind es in Vorarlberg nur 100.

GILT hinkt hinterher

Nach aktuellem Stand ist der Slogan "Jede Stimme GILT" allerdings entscheidender denn je. Von den 2.600 benötigten Unterstützungserklärungen sind nach aktuellem Stand (22. Juli) nur 439 (16,9 Prozent) erreicht. In Vorarlberg sind 19 von 100 Unterstützungen (19 Prozent) gesammelt worden, was in Österreich dem dritthöchsten Wert nach Tirol (43,5 Prozent) und Oberösterreich (14,5 Prozent) entspricht. Zehn Tage bleiben der Kleinpartei noch, um die restlichen Prozente zu sammeln.

Dennoch zeigt sich GILT optimistisch, da gestern der erste Tag mit mehr als 100 Unterstützern gewesen sei. Nachdem bei der Programmvorstellung vor zwei Wochen nicht viele Journalisten vor Ort waren, soll sich das in dieser Woche mit weiteren Aktionen seitens der Partei ändern. Sie erhoffen sich damit, genug Aufmerksamkeit zu generieren, um die volle Anzahl an Unterstützungserklärungen rechtzeitig zu erreichen.

Mist-Entladung vor Parlament

Zum Abschluss des Wahlkampfs 2017 sorgte Ronald Düringer mit einem aktionistischen Handeln für Aufsehen. Er entlud vor dem Parlament in Wien eine Ladung Mist. "Wenn schon Schmutzkübelkampagne, dann aber richtig", hieß es damals von Düringer. Dieses Mal will man vorerst wieder mit dem eigentlichen Programm glänzen.

Programm von GILT

Die Grundidee ist geblieben. GILT wirbt mit "Offener Demokratie". Wie das aussehen soll, steht auf ihrer offiziellen Homepage. "Schrittweise dem Volk die Macht zurückgeben" verspricht GILT, sollten sie gewählt werden. Dazu sollen Bürgerparlamente entstehen, bei denen bis zu 183 Menschen aus der gesamten Bevölkerung pro Befragung ausgelost werden.

Die Teilnehmer sollen dabei angemessen entschädigt werden für die Debatten. Außerdem würden die Abgeordneten von GILT "keine Parteiinteressen vertreten, sondern nach bestem Wissen und Gewissen den Allgemeinwillen des Volkes". Für die wichtigsten Beschlüsse wolle man "Volksabstimmungen nach Schweizer Muster" verlangen.

(Red.)

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