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Lisa Frick: Erste Agility-Weltmeister in Österreichs

19-jährige Ranklerin Lisa Frick kürte sich in Dornbirn zur ersten Agility-Weltmeisterin Österreichs.
19-jährige Ranklerin Lisa Frick kürte sich in Dornbirn zur ersten Agility-Weltmeisterin Österreichs. ©Thomas Knobel

Interview mit der frischgebackenen Weltmeisterin aus Rankweil.

ZUR PERSON
Lisa Frick
Beruf: Tierarztassistentin bei Berger und Fessler in Feldkirch
Geboren: 15. Mai 1990
Familie: ledig, Vater Jürgen, Mutter Renate, Bruder Christoph (22)
Wohnort: Rankweil
Verein: ÖGV Lustenau
Trainer: Erwin Metzler Koblach
Hund: Boarder Collie Rüden „Hoss“ (2 Jahre jung)
Hobbies: Agility
Größten Erfolge: Weltmeisterin im Agility 2009 der Klasse Large in Dornbirn, Landesmeisterin der Klasse Large 2008
Ziele: dieses vorhandene weltmeisterliche Spitzenniveau halten und verbessern, Agility-Weltmeistertitel 2010 erfolgreich verteidigen

Interview mit Agility-Weltmeisterin Lisa Frick

Rankweil. Die erst 19-jährige Rankweilerin schrieb Sportgeschichte. Als überhaupt erste Österreicherin wurde die junge Oberländerin bei den erst kürzlich zu Ende gegangenen Agility-Titelkämpfen der Klasse Large im Dornbirner Messestadion zur Weltmeisterin gekürt. Mit einem Rekordvorsprung in dieser Randsportart von 39 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf weitere 127 (!) Teilnehmer setzte sich die Tierarztassistentin gegen die äußerst starke Konkurrenz durch und der unbeschreibliche Jubel kannte keine Grenzen.

MeineGemeinde: Welche Bedeutung hat für Sie der Weltmeistertitel im Agility?
Lisa Frick: Es hat sich und wird sich höchstwahrscheinlich auch in meinem weiteren Leben nichts ändern. Ich bin aber schon mächtig stolz auf meine Extraleistung und dieses Erlebnis bleibt in ewiger Erinnerung. Überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein ist schon eine Riesensache. Es sind schon viele Anfragen hier um im Ausland Kurse und Seminare zu geben.

MeineGemeinde: Wie sind Sie zum Agility-Sport gekommen?
Lisa Frick: Ich wollte diese Sportart schon von Kindheit auf machen. Ich habe schon ganz früh einsteigen wollen, aber der Hund war damals viel zu alt. Erst bei einem Schnupperkurs kam die Liebe zum Hundesport dann wirklich zum Tragen und hat unglaubliche Dimensionen angenommen.

MeineGemeinde: Worauf kommt es beim Training oder im Wettkampf mit ihren Vierbeinern an?
Lisa Frick: Auf die exakte Führung und blitzschnelle Reaktion des Hundes und auch des Menschen. Der Sportler muss auch eine gute Kondition haben.

MeineGemeinde: Warum nicht beim Rankweiler Hundesportverein, dafür in Lustenau?
Lisa Frick: Mir hat man durch Zufall empfohlen an Erwin Metzler zu wenden. Das bereue ich bislang in keinster Weise. Er hat sofort an mein Ausnahmetalent geglaubt und wird mich auch in Zukunft tatkräftig unterstützen. Er hat auch einen maßgeblichen Anteil am Weltmeistertitel.

MeineGemeinde: Warum hat es bei der WM-Premiere schon mit dem Titelgewinn geklappt?
Lisa Frick: Es war ein Super-Wochenende in Dornbirn und von A bis Z hat alles in meisterlicher Manier funktioniert. Die Vorbereitung mit vielen zusätzlichen konsequenten Trainingseinheiten trugen dazu bei. Ich bin mit 150 Prozent an Konzentration, unglaublicher Nervenstärke an die schwere Aufgabe herangetastet. Der Kurs kam mir auch entgegen, alles war darauf ausgelegt.

MeineGemeinde: Wie oft wird mit dem Hund in der Woche trainiert?
Lisa Frick: Fast täglich wird eine Stunde lang eine harte Übungseinheit zum Teil auch mit mehreren Vereinsmitgliedern absolviert.

MeineGemeinde: Wie lange dauert es bis man bei einem normalen Turnier an den Start gehen kann?
Lisa Frick: Der Hund muss mindestens 18 Monate alt sein bis der Vierbeiner auch teilnehmen kann. Ansonsten steckt etwa ein Jahr lang intensive Arbeit zusammen mit dem Hund auf dem Programm, ehe man an einem Turnier starten darf.

MeineGemeinde: Wie sind Sie zu ihrem WM-Hund gekommen?
Lisa Frick: Bei der Staatsmeisterschaft in Pottendorf 2007 habe ich meinen „Hoss“ bei einem Züchter gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick. Mein Vater hat ihn dann erworben.

MeineGemeinde: Was sind die kommenden Aufgaben?
Lisa Frick: Am 18. Oktober ist die Landesmeisterschaft in Bregenz. Dort will ich meinen Vorjahrestitel verteidigen, aber es wird verdammt schwer. Jetzt bin ich der Gejagte im ganzen Land.

MeineGemeinde: Wer hat den größten Anteil am Weltmeistertitel?
Lisa Frick: 60 Prozent am Riesenerfolg habe ich. 30 Prozent der Hund und zehn der Trainer.

Thomas Knobel

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