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Life Ball in Wien: Zukunft weiterhin offen

Laut Bürgermeister Ludwig liegen bereits einzelne Ideen vor.
Laut Bürgermeister Ludwig liegen bereits einzelne Ideen vor. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Der vorerst letzte Life Ball ist im Juni im Wiener Rathaus gefeiert worden. Laut dem Wiener Bürgermeister Ludwig gibt es zwar Ideen zur Wetierführung, Konzepte fehlen jedoch.
Weiter zittern um Life Ball

Im Juni ist im Wiener Rathaus der vorerst letzte Life Ball gefeiert worden. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) verkündete kurz davor, dass er sich um eine Weiterführung des Events bemühen wolle. Über den aktuellen Stand berichtete er am Donnerstag in der Fragestunde des Gemeinderats. Derzeit gebe es im Wesentlichen Ideen, aber keine Konzepte, wie es mit der Großveranstaltung weitergehen könnte.

Ludwig: "Es liegen einzelne Ideen vor"

Seit Ludwigs Ankündigung, die damals im Mai erfolgte, ist einige Zeit verstrichen. Nun wurde der Bürgermeister gebeten, darüber Auskunft zu gebe, welche Aktivitäten vonseiten der Stadt gesetzt wurden, um die avisierte Weiterführung des Life Balls zu erreichen.

"Es liegen einzelne Ideen vor", berichtete er zum aktuellen Status quo - aber noch keine weiterführenden Organisations- oder Finanzierungskonzepte. Die Vorschläge würden von unterschiedlichen Einrichtungen stammen, zum Beispiel Agenturen, Vereinen und auch Einzelpersonen. Diese Ideen würden "sehr genau" geprüft werden. Zudem lade die Stadt auch ein, "entsprechende Vorschläge für Konzepte zu machen".

Life Ball soll international geschätztes Großprojekt bleiben

Ziel sei, "die Idee des Life Balls in Wien zu erhalten", betonte Ludwig. Die Veranstaltung solle auch ein international geschätztes Großprojekt bleiben und nicht auf ein "Kleinevent" eingestampft werden. In diesem Zusammenhang betonte er auch, dass die Stadt für die bisherigen Veranstaltungen die Infrastruktur, also Rathaushaus und Rathausplatz, zur Verfügung gestellt habe. Zusätzlich gab es eine Subvention, die zuletzt von 800.000 auf 900.000 Euro erhöht worden war.

Stadt Wien wird nicht als Veranstalter auftreten

Fix ist jedenfalls: Die Stadt selbst wird nicht als Veranstalter des künftigen Life-Ball-Nachfolgers auftreten. Projektwerber können ihre Projekte einreichen, so Ludwig. Er sei "ganz offen für neue Ideen". Wichtig sei, dass der Grundgedanke weitergeführt werde, aber sonst gebe es die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, stellte er in den Raum. Im Rahmen der Fragestunde hob er auch einmal mehr die Wichtigkeit des Life Balls hervor. Dadurch sei etwa die Sensibilität für HIV und AIDS erhöht worden. Auch gesellschaftspolitisch seien wichtige Schritte gesetzt worden.

(APA/Red)

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