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Kathi Liensberger in bester Ausgangslage für 1. Weltcup-Sieg

Liensberger (re. neben Shiffrin) gehört inzwischen zu den Sieganwärterinnen
Liensberger (re. neben Shiffrin) gehört inzwischen zu den Sieganwärterinnen ©AP-APA-Archivbild
Platz 2 nach dem 1. Durchgang beim Slalom in Zagreb. Nur Petra Vlhova war schneller als die Göfnerin. Der 2. Durchgang beginnt um 16 Uhr.

Katharina Liensberger liegt nach dem ersten Durchgang des Damen-Slaloms am Sonntag in Zagreb in Lauerstellung. Die Vorarlbergerin ist nach einem Lauf bei Schneeregen und dürftiger Sicht auf einer holprigen Piste Zweite, 0,32 Sekunden hinter der Führenden Petra Vlhova aus der Slowakei. Neben dem Duo setzten sich auch Semmering-Siegerin Michelle Gisin (+0,38) und Mikaela Shiffrin (+0,42) von der Konkurrenz ab. Die Tirolerin Chiara Mair hat als Sechste 1,50 Sekunden Rückstand.

Von den starken österreichischen Slalom-Damen zeigte auch die lange verletzt gewesene Katharina Gallhuber auf. Die Olympia-Dritte von Pyeongchang 2018 fuhr mit Startnummer 19 auf einer dann schon ziemlich ramponierten Piste auf den neunten Platz (+1,75).

Katharina Huber (+2,56) und Franziska Gritsch (+2,75) schafften es auf die Positionen 17 und 18. Lisa Hörhager verpasste bei ihrem Weltcup-Debüt als 48. den Sprung unter die Top 30. Katharina Truppe, Bernadette Lorenz und Marie-Therese Sporer schieden aus. Der zweite Durchgang beginnt um 16.00 Uhr (live ORF 1) unter Flutlicht.

Liveticker

Vorbericht:

Auf dem Bärenberg nahe von Zagreb starten die Alpinen in ihr WM-Jahr. US-Topstar Mikaela Shiffrin will ihren fünften Erfolg bei der Snow Queen Trophy, die 25-Jährige steht vor ihrem 100. Weltcup-Podest. Weitere Favoritinnen sind die slowakische Vorjahressiegerin Petra Vlhova und Katharina Liensberger aus Österreich. Die Vorarlbergerin erreichte beim Semmering-Slalom den 2. Platz und meinte danach: "Es ist mein bestes Slalomergebnis bisher und es geht bei mir Schritt für Schritt weiter. Jetzt freue ich mich auf Zagreb. Der Hang dort ist cool."

Gisin durchbrach unheimliche Siegesserie von Shiffrin und Vlhova

Mit der Schweizerin Michelle Gisin hat der alpine Ski-Weltcup der Damen zum Jahresausklang auf dem S emmering ein neues Siegergesicht gesehen. Schon Sonntag in Zagreb (12.30/16.00 Uhr) wird sich zeigen, ob etwa die alten Verhältnisse im Slalom wiederhergestellt werden, oder möglicherweise mit der Vorarlbergerin Katharina Liensberger die nächste Athletin die lange währende Vorherrschaft der Slowakin Petra Vlhova und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin stören kann.

Vor dem Gisin-Coup, der zugleich eine seit 20. Jänner 2002 währende schweizerische Slalom-Durststrecke beendete, hatten nach 10. Jänner 2017 und der Schwedin Frida Hansdotter in Flachau nur Shiffrin oder Vlhova Weltcup-Torläufe gewonnen. Bei der Snow Queen Trophy in Zagreb geht Shiffrin auf ihre fünfte Schneekönigin-Krone los, im Vorjahr war Vlhova als Siegerin schneller gewesen und Liensberger Dritte - mit allerdings 3,49 Sekunden Rückstand auf die Erste.

Shiffrin will alleinige Rekordsiegerin werden

Gemeinsam mit Marlies Raich hält Shiffrin bei dem Rekord von vier Siegen auf dem Sljeme. Was ihre Slalomform betrifft, hat die Gewinnerin von 67 Weltcuprennen das Gefühl, dass sie seit dem Beginn der vergangenen Saison noch nicht wieder das Toplevel erreicht hat. Sie habe in den vergangenen Wochen viel an der Materialabstimmung gearbeitet. "Kleine Details können einen großen Unterschied ausmachen. Ich fühle, dass mein Skifahren zurückkommt."

Am Mittwoch sind die Slalomfahrer in Kroatien an der Reihe.

(Red.)

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