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Lieferboykott der heimischen Milchbauern hält an

Der Lieferboykott der heimischen Milchbauern hält an. Nach Angaben des österreichischen Molkerei-Verbandes VÖM sind am Dienstag bei den Molkereien im Durchschnitt um 20 bis 25 Prozent weniger Milch angeliefert worden - mit großen, regionalen Schwankungen.

So verzeichnete etwa die Gmundner Molkerei einen Lieferrückgang von 36 Prozent. Die NÖM meldete einen Lieferrückgang von 17 bis 20 Prozent.

Die IG Milch, Initiator des Streiks, berichtet hingegen von Lieferausfällen in Höhe von 50 Prozent. Insgesamt würden sich 15.000 der mehr als 40.000 heimischen Milchbauern am Lieferboykott beteiligen, sagte Ernst Halbmayr von der IG Milch zur APA. Die Intensität der Streiks sei aber regional unterschiedlich. In Tirol, Vorarlberg und dem Waldviertel werde eher weniger gestreikt, erklärte Halbmayr. Intensiver sei der Boykott hingegen im Burgenland und dem salzburgischen Flachgau.

Es müssen endlich Signale gesetzt werden, um die Milchbauern zu ermutigen, auf ihren Höfen zu bleiben und nicht aufzugeben, forderte der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber, in einer Aussendung: “Was wir brauchen, sind Anti-Dumping-Regelungen im Lebensmittelbereich.” Es sei unverständlich, dass weder der Bauernbund noch Landwirtschaftsminister Josef Pröll die Vertreter der IG Milch in Gespräche eingebunden haben, so Pirklhuber.

Eine Erhöhung der Milch-Erzeugerpreise sei nach Ansicht des Politikers machbar. “Statt weiter den Kopf in den Sand zu stecken” sollten die größten österreichischen Molkereien – Berglandmilch und NÖM AG – dem Vorarlberger Beispiel folgen und den Erzeugermilchpreis ebenfalls um 2,5 Cent erhöhen, sagte Pirklhuber.

Eine ähnliche Meinung vertritt die Österreichische Bergbauern- und Bergbäuerinnenvereinigung (ÖBV). In einer Aussendung werden die Molkerei und der Handel aufgefordert, ihre Kassen nicht mehr auf Kosten der Kleinbauern zu füllen.

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