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Der steinige Weg zum großen Pilgercampus

Rankweil Pfarrer Walter Juen und Architekt Wolfgang Ritsch sprechen über die Zukunft im Pilgercampus.
Rankweil Pfarrer Walter Juen und Architekt Wolfgang Ritsch sprechen über die Zukunft im Pilgercampus. ©VN-TK
Zahlreiche Bürger interessierten sich über die Zukunft von Pilgercampus und Hintere Ringstraße.
Gehspräche Campus
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Rankler Schatz: Basilika
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RANKWEIL. Das Räumliche Ortskernentwicklungsprojekt (Rokep) in der etwa zwölftausend Seelengemeinde Rankweil ist eine beschlossene Sache. In den nächsten Monaten und Jahren geht es ans Eingemachte. Viele Bürger und Menschen konnten sich bei der Veranstaltungsreihe „Gehspräche“ direkt vor den zehn priorisierten Maßnahmen selbst ein Bild machen und mit den Verantwortlichen über deren Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei der neu ins Leben gerufene Pilgercampus am Liebfrauenberg. „Für uns Architekten und Projektverantwortliche wurde rasch klar, welch enorm großes Potenzial für die Zukunft des Ortskerns von Rankweil der Liebfrauenberg bereithält.  Der Liebfrauenberg ist eine derart einzigartige Kulturlandschaft mit großen Möglichkeiten. Es muss ein Ort der Begegnung werden und einen völlig anderen Charakter mit noch mehr Attraktivität bekommen. Rankweil muss lebendiger werden. Ich wünsche mir, das die Aufmerksamkeit der Bevölkerung mehr zum Bewusstsein kommt. Wir sind erst am Anfang und ein Entwicklungsprozess hört niemals auf. Schade, dass der Vorplatz der Basilika noch so eine unstrukturierte Fläche darstellt“, sagt Architekt Wolfgang Ritsch. „Menschen sollen sich vermehrt in der Basilika treffen. Mir war es sehr wichtig, dass der Ortskern neu entwickelt wird. Initiativen wurden geschaffen“, freut sich Rankweil Pfarrer Walter Juen über die Umsetzung eines neuen Pilgercampus in den nächsten Jahren. Den Liebfrauenberg zeitgemäß auszurichten bedeutet, bauliche Impulse zur Ergänzung der Angebote als Pilgerort zu setzen. Die Idee des Pilgercampus am Liebfrauenberg entstand  im Rahmen des Ortskernentwicklungsprozesses bei mehreren Workshops mit den Bürgern, Politik und Verwaltung der Marktgemeinde Rankweil. Vor einigen Jahrzehnten war der Liebfrauenberg schon oft ein Treffpunkt von Events. Durch das neue Mesnerstüble mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Highlights der letzten Wochen sind für die Zukunft schon beste Voraussetzungen geschaffen worden. Mesner Martin Salzmann und Gemeindevertreter Johannes Herburger haben das Mesnerstüble schon wieder zu einem Treffpunkt für Jung und Alt gemacht und nach einem Jahr der Wiedereröffnung neuen Glanz verliehen. Die St. Michael Kirche wurde vor einigen Jahren völlig neu restauriert und lädt ebenfalls zu Veranstaltungen wie Hochzeit oder Konzerte ein. Eine Arbeitsgruppe der Pfarre Rankweil und der Marktgemeinde Rankweil wird sich demnächst in Sitzungen um die Belebung der Friedhöfe der Basilika auseinandersetzen.  Um überhaupt im Ortskernentwicklungskonzet einen großen Schritt weiter zu kommen ist seitens der Marktgemeinde Rankweil, der Pfarre Rankweil, der Diözese und dem Denkmalamt Vorarlberg eine Bestandsaufnahme in Arbeit. Das Erschließungskonzept von der Ringstraße und dem Liebfrauenberg wird genauestens einer Prüfung zwecks Nutzung unterzogen. Die hintere Ringstraße ist als örtliche Hauptradroute Teil des regionalen Radroutenkonzeptes. Im Straßen- und Wegekonzept ist vorgesehen, dass diese Radroute als Fahrradstraße künftig gestaltet werden soll. Der Straßenbelag, Beleuchtung und Begrünung soll in der hinteren Ringstraße dann auch verbessert werden. Das Interesse des Event entlang der hinteren Ringstraße und hoch zum Liebfrauenberg zu spazieren war sehr groß. So wurden neben Architekt Wolfgang Ritsch, Barbara Keiler Leiterin vom Denkmalamt Vorarlberg, Pfarrer Walter Juen, Erlebnis Rankweil Geschäftsführerin Carolin Frei, die Gemeindevertreter Jürgen Herburger, Johannes Herburger, Werner Nesensohn, Christoph Metzler, Peter Fischer, Mesner Martin Salzmann und der ehemalige Vizebürgermeister Edi Engler gesehen.VOL.AT/TK

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