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Liebespaarmörder von Florenz gestorben

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Der Italiener Mario Vanni, der 1998 bei einem spektakulären Liebespaarmörder-Prozeß in Florenz zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden war, ist am Montag im Krankenhaus gestorben. Der 82-Jährige lebte seit Jahren in einem Pflegeheim.

Vanni war wegen fünf Morden verurteilt worden, darunter an zwei deutschen Studenten im Jahr 1983.

Vannis Rechtsanwalt, Nino Filasto, zeigte sich vom Tod seines Mandanten zutiefst getroffen. “Er war absolut unschuldig”, versicherte der Rechtsanwalt.

Insgesamt waren zwischen 1968 und 1994 in der Umgebung von Florenz 16 junge Leute umgebracht worden. Die Männer hatten den Liebespaaren aufgelauert und die Leichen grausam zugerichtet. Die beiden jungen Deutschen Horst Mayer und Jens Uwe Rausch wurden zu Opfern, weil die Täter sie ebenfalls für ein Paar hielten. Sie dachten, einer der beiden sei ein Mädchen, weil er lange blonde Haare hatte. Lotti hatte gestanden, die beiden erschossen zu haben.

Als Drahtzieher gilt jedoch der als “Ungeheuer von Florenz” bekanntgewordene Bauer Pietro Pacciani, der 1998 starb. Pacciani war 1994 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, in einem Berufungsverfahren jedoch freigesprochen worden. Der Freispruch wurde später annulliert.

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