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Lichtblick für Gamer: „Ori and the Will of the Wisps“ im Test

Ideal zur Ablenkung von Corona & Co. bringt das zauberhafte „Ori“-Sequel rasante Action und viel Emotion auf den Screen.
Die besten Spiele für die Corona-Zeit

(XB1 & PC) Vor fünf Jahren wurde „Ori and the Blind Forest“ zum allseits gefeierten Überraschungshit (großteils) made in Austria. Nun legen die in Wien sesshaften Moon Studios nach und verfeinern dabei die Erfolgsformel des Originals: Raus kam dabei neuerlich ein Game, das sowohl die Fingerspitzen (mit eingängigem, aber forderndem Gameplay) als auch die Tränendrüsen (mit jeder Menge „Feels“ in Story und Animation) stimuliert! Muss man gespielt haben.

Diesmal verlagert sich das Geschehen vom bekannten Nibel-Wald ins düstere Niwen: Als magischer Nager Ori muss der Spieler die Eule Ku finden. Ku wird nach einer unsanften Bruchlandung vermisst und Ori durchforstet die feindselige, aber sehenswerte Umgebung. Die Spielwelt erweist sich dabei als größer, aber nicht weniger malerisch als im Vorgänger-Game. Nur zu oft möchte man beim Streifzug innehalten und sich die Gegend ansehen. Das Metroidvania bietet genug Gelegenheiten dazu, immerhin besucht man selten eine Gegend nur einmal.

Titelheld Ori fängt sein neues Abenteuer bei Null an: Die Fähigkeiten, die er im ersten Teil gesammelt hat, sind allesamt weg. Keine Sorge, man bekommt sie bald Schritt für Schritt wieder, das macht die Einlernphase gerade für Neueinsteiger leichter. Währen Ori zu Beginn noch behäbig durch die Botanik hopst, kommen schnell Doppelsprünge, Kletter-Skills und vieles mehr hinzu, und verwandeln den Spieler in ein akrobatisches Präzisionswerkzeug. Die Fähigkeiten sind im zweiten Teil deutlich mannigfaltiger geworden, das Waffenarsenal (Lichtschwert, Leuchthammer & Co.) wurde ausgebaut. Damit hat man mehr und flexiblere Optionen, Ori für sein Abenteuer zu wappnen. Das ist auch nötig, denn diesmal warten nicht nur knifflige Hindernisse und fiese Kleintiere, sondern auch harte Fights mit bildschirmfüllenden Bossen.

Trotz der meist niedlichen Grafik darf man aber in Sachen Gameplay kein Kinderspiel erwarten – die Action ist fordernd, bis zum Ziel stirbt man mehr als einmal den Heldentod. Unfair ist das Game nicht, aber anspruchsvoll. Übung macht wie so oft den Meister. Wer die tadellos funktionierende Steuerung beherrscht, wird zahllose Erfolgserlebnisse verzeichnen – von haargenauen Sprungpassagen bis hin zu hitzigen Verfolgungsjagden. Sozusagen als i-Tüpfelchen komplettieren eine liebenswerte Story und vielen neuen Charaktere (auch als Neben-/Questgeber) das runde Gesamtpaket.

Fazit

„Ori“ bleibt auch als Fortsetzung eine Klasse für sich. Das neue Abenteuer überzeugt wie der Vorgänger in allen Aspekten – die Moon Studios haben an den richtigen Stellen geschraubt, um für Spieler noch mehr herauszuholen. Ein solch packendes Spielgefühl mit Drive und Herz findet man selten. Absolute Empfehlung!

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