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Licht und Schatten im Herbst

Dornbirn ist Halbzeitmeister in der Westliga – drei Ländle-Klubs haben Abstiegssorgen.
Tabelle: FC Dornbirn ist Herbstmeister

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass zur Halbzeit der Westliga in Sachen Aufstieg und Abstieg noch lange keine Entscheidung gefallen ist. Die Frage ist eher, welcher Klub will eigentlich den Weg in den Profifußball riskieren? Einzig Anif erwägt derzeit ernsthaft den Gang in die Erste Liga. Im Winter sollen bis zu fünf Leistungsträger von den Salzburg Amateuren zur Hofer-Elf geholt werden. Bei einem eventuellen Aufstieg könnte dann Niko Kovac bei Anif neuer Coach werden. Die Konkurrenz: Die Leistungen von Wattens und Kufstein sind bislang nicht nur unkonstant, sondern auch die finanzielle Situation bei den beiden Tiroler Klubs ist nicht gerade rosig. Und die beiden Amateurteams Salzburg und Innsbruck dürfen nicht aufsteigen. Bleibt noch Leader Dornbirn. „Der Aufstieg wäre ein Schuss ins eigene Knie“, meint Erwin Reis, Sprecher der neugeschaffenen FC- Dornbirn-Arbeitsgruppe. Vom Potenzial, sprich Kader, sind die Rothosen wie vor zwei Jahren ein ernsthafter Titelkandidat. Nach Verlustpunkten wären allerdings die Salzburg Amateure Halbzeitmeister.

Druck wird immer größer

Bregenz hat sich vor dem Saisonstart viel vorgenommen. Sieben Punkte beträgt im Moment der Rückstand auf Spitzenreiter Dornbirn – alles noch in Reichweite. Doch Ausrutscher wie am Wochenende gegen Reichenau (2:4) dürfen sich Fleisch und Co. keine mehr leisten. Mit den Altach Amateuren, dem FC Hard und FC Höchst befindet sich ein Ländle-Trio in der unteren Region der Tabelle. Für Neuling Höchst ist die Situation mit nur sechs Punkten schon prekär. Da hilft wohl nur noch ein „goldener Frühling“. Vielleicht gibt es ja nur zwei Absteiger aus der Westliga, sollte es aus der Vorarlbergliga keinen Aufsteiger geben. Aber auch Altach und Hard brauchen dringend Punkte, um aus der Abstiegszone zu kommen. Negativ im Herbst waren die Vorkommnisse rund um Aufsteiger Austria Salzburg. Eine vernünftige Lösung ist (noch) nicht in Sicht.

Trainer-Umfrage: “Wie sieht Ihr Resümee zur Halbzeit aus?”

Armand Benneker (FC Dornbirn):

“Nach meiner Beurlaubung am Ende der Erste Liga und der schwierigen Situation innerhalb des Vereins, waren die Voraussetzungen zum Saisonstart alles andere als einfach. Der Zusammenhalt war aber von Beginn an zu spüren. Mitentscheidend für den sportlichen Erfolg war ein Teambuilding in Italien, dass von der Mannschaft selbst finanziert wurde. Erfreulich ist die Weiterentwicklung der jungen Spieler. Nach Deniz Mujic und Rifat Sen habe ich mit Daniel Krenn schon den dritten Youngster ins Nationalteam gebracht. Mir macht die Arbeit mit der Mannschaft einen Riesenspaß.”

Markus Mader (FC Hard):

“Wir sind im Herbst ganz klar hinter unseren Erwartungen geblieben. Und dass wir nach 15 Runden mitten im Abstiegskampf stecken, daran hat im Verein wohl keiner gedacht. Allerdings haben wir bis zu zehn Punkte regelrecht verschenkt und mussten in vielen direkten Duellen trotz spielerischer Überlegenheit den Platz als Verlierer verlassen. Wir sind gezwungen, im Winter bis zu drei Verstärkungen zu holen. Vor allem in der Offensive haben wir Handlungsbedarf. Damit wollen wir qualitativ auf den kleinen Kader reagieren. Der Konkurrenz-Kampf soll somit gesteigert werden.”

Peter Jakubec (Cashpoint SCR Altach):

“Im Großen und Ganzen bin ich mit dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft zufrieden. Zwei bis drei Punkte mehr wären aber nicht schlecht gewesen. Unsere junge Mannschaft macht derzeit eine gute sportliche Entwicklung durch. Eine erfreuliche Tatsache ist es, dass wir derzeit vor den beiden Ländle-Klubs Hard und Höchst stehen. Wir haben aber auch damit gerechnet, dass wir eventuell gegen den Abstieg spielen werden. Ohne die Unterstützung verschiedener Kaderspieler ist es speziell heuer sehr schwer, den Klassenerhalt zu schaffen.”

Michael Grabherr (Blum FC Höchst)

“Nach den beiden Siegen zuletzt lebt bei uns die Chance auf den Ligaverbleib. Es war nur eine Frage der Zeit, bis meine Mannschaft die Früchte erntet. In den vergangenen Spielen wäre durchaus noch mehr möglich gewesen. Wir hatten allerdings mehrere Wochen bis zu sieben Langzeitverletzte, das kann kein Team kompensieren. Dazu kam etwas Pech, denn zu Saisonbeginn haben wir einige Spiele unglücklich verloren. Zudem haben sieben Stammspieler im Sommer den Klub verlassen und sechs Spieler mussten neu eingebaut werden. Das braucht auch Zeit und Geduld.”

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