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Licht aus, Ökostrom an!

Aktion "Licht aus" als Startsignal für ambitionierte heimische Klimapolitik. Am Samstag kann jeder ein Zeichen für mehr Klimaschutz in Österreich setzen, indem er im Rahmen der Aktion "Licht aus!" zwischen 20.00 Uhr und 20.05 das Licht ausschaltet.

Greenpeace-Aktivisten forderten die österreichische Bundesregierung heute am Wiener Ballhausplatz mit dem Bannerspruch “Licht aus, Ökostrom an!” zu einer ambitionierteren Klimaschutz-Politik auf. Gleichzeitig wiesen die Umweltschützer darauf hin, dass am Samstag, den 8. Dezember, jeder ein Zeichen für mehr Klimaschutz in Österreich setzen kann, indem er im Rahmen der Aktion „Licht aus!“ zwischen 20.00 Uhr und 20.05 das Licht ausschaltet.

“Samstag Abend um fünf nach acht Uhr geht hoffentlich nicht nur in den Privathaushalten wieder das Licht an, sondern auch der österreichischen Bundesregierung beim Klimaschutz endlich ein Licht auf. Das Klimaschutz-Schlusslicht Österreich muss zum Vorreiter bei der Bekämpfung des Klimawandels werden”, fordert Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace CEE. “Das Sündenregister der österreichischen Bundesregierung beim Klimaschutz ist lang. Es reicht nicht, wenn Umweltminister Pröll am Samstag das Licht im Ministerium für fünf Minuten abschaltet. Wir fordern endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase in Österreich”, verlangt Alexander Egit.

Bei “Licht aus für unser Klima!” handelt es sich um eine symbolische Aktion der drei großen Umweltorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000. Von 20 Uhr bis 20:05 Uhr sollen für fünf Minuten in ganz Österreich die Lichter ausgeschaltet werden. “Wir fordern alle Privathaushalte, Städte, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen auf, am Samstag mitzumachen. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine ambitioniertere Klimaschutz-Politik in Österreich”, so Greenpeace-Geschäftsführer Egit. Auch in Deutschland und in der Schweiz sollen pünktlich um 20.00 Uhr die Lichter ausgehen.

Bedenken

Endergieexperten äußerten allerdings Bedenken, dass ein schlagartiges Ein- und Ausschalten durch viele Haushalte das Stromnetz zusammenbrechen lassen könnte.

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