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Libyen zieht seine Guthaben aus der Schweiz ab

Die libysche Regierung hat angekündigt, sie werde ihre gesamten Guthaben, etwa 7 Milliarden Euro, von Schweizer Banken zurückziehen.

In dem Bericht wurde auch ein Öllieferstopp in den Alpenstaat bestätigt, den die Ölfirma Tamoil zuvor bekanntgegeben hatte. Die Maßnahmen gehen auf einen diplomatischen Streit zwischen Libyen und der Schweiz um die Festnahme eine Sohnes von Staatschef Muammar al-Gaddafi zurück.

Hannibal Gaddafi und seine Ehefrau Aline waren im Juli in Genf festgenommen worden, weil sie zwei Angestellte eines Genfer Fünf-Sterne-Hotels geschlagen haben sollen.
Das Verfahren wurde Anfang September eingestellt, nachdem die beiden Angestellten ihre Anzeige wegen Körperverletzung nach einer Entschädigungszahlung zurückgezogen hatten. Libyen fordert allerdings neben der Einstellung des Verfahrens eine offizielle Entschuldigung der Schweiz.

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