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LH Wallner fordert: "Kalte Progression muss weg"

"Auch die Familien und der Mittelstand muss brauchen diese wichtige Anpassung", so Wallner.
"Auch die Familien und der Mittelstand muss brauchen diese wichtige Anpassung", so Wallner. ©VOL.AT/Hofmeister
In die laufenden Diskussion auf Bundesebene zur möglichen Abschaffung der kalten Progression im österreichischen Steuersystem greift jetzt auch Landeshauptmann Markus Wallner- selbst Länderverhandler der letzten Steuerentlastung- ein und bezieht klar Stellung. "Die Kalte Progression muss abgeschafft werden", meint der Landeshauptmann.

Der Vorschlag des Finanzministers nach einer laufenden automatischen Anpassung ist zu unterstützen”, fordert Wallner. Dies sei der nächste wichtige Schritt nach der heuer bereits in Kraft getretenen Steuerreform, die immerhin eine Entlastung im Bereich der Lohnsteuer von rund 5 Milliarden Euro gebracht habe. “Das wird über die Jahre wieder aufgefressen, wenn die Kalte Progression nicht abgeschafft wird und die Wirkung verpufft”, so Wallner.

Man müssen aber bei der Gestaltung darauf achten, dass jedenfalls auch der Mittelstand davon profitiert. Eine reine Umverteilung nach unten wie von der der SPÖ vorgeschlagen wäre nicht richtig. “Auch die Familien und der Mittelstand muss brauchen diese wichtige Anpassung”, so Wallner.

(VLK)

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