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Letzte Runde in der Ersten Liga

Die Altacher wollen die Saison mit einem Sieg abschließen.
Die Altacher wollen die Saison mit einem Sieg abschließen. ©Stiplovek
Seit der 1:2-Derbyniederlage gegen die Austria im Herbst sind die Altacher zu Hause unbesiegt. Das soll auch heute gegen den KSV so bleiben.  Der FC Lustenau hat heute in Horn seinen letzten Auftritt und der SCR Altach empfängt zum Abschluss die Vienna.
Alles zur Ersten Liga
Tabelle "Erste Liga"
FC Horn - FC Lustenau ab 20:30 Uhr
SCR Altach - Kapfenberger SV ab 20:30 Uhr
Austria Lustenau - First Vienna FC ab 20.30 Uhr

Die Meisterschaft ist gelaufen, Platz zwei ist abgesichert. Man könnte also meinen, dass es für den SCR Altach im letzten Saisonspiel um nichts mehr geht. Doch das ist ein Irrtum! Die Rheindörfler, die seit elf Spielen vor eigenem Publikum ungeschlagen sind, möchten diese Serie als zusätzliche Schubkraft ins neue Meis­terschaftsjahr mitnehmen und die Saison als beste Heimmannschaft abschließen. Doch dazu braucht es heute einen Sieg.

Und auch aus anderer Sicht hat der letzte Auftritt in der Saison 2012/13 eine wichtige Bedeutung. Für zahlreiche Spieler ist Abschied nehmen angesagt, wobei allerdings die Freiwilligkeit nicht immer gegeben war. So werden Harun Erbek, Patrick Scherrer (Eschen/Mauren), Christoph Domig, Matthias Cuntz, Cem Tosun (St. Pölten) und auch Tomi beim nächsten Versuch der Altacher den Aufstieg zu schaffen, nicht mehr das SCRA-Dress tragen. Beim im Frühjahr stark spielenden Mattias Sereinig sah es ebenfalls schon nach einer Trennung aus, doch laut Sportdirektor Georg Zellhofer ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Und auch bezüglich anderer Vertragsverlängerungen sind die Verhandlungen noch am Laufen. Davon betroffen sind Louis Ngwat-Mahop, Danijel Prskalo, Daniel Schöpf und Andreas Lienhart. „Momentan gibt es nichts Neues“, erklärt Zellhofer, der sich auch in puncto weiterer Neuverpflichtungen nicht in die Karten schauen lässt. „Es gibt einige Optionen“, so der Sportdirektor der Altacher. Wer dabei die bes­ten Chancen hat – die Namen Sandro Gotal, Philipp Zulechner (beide Horn), Tim Kister (VfB Aalen) und Emanuel Schreiner (Ried) tauchen immer wieder auf – steht in den Sternen. Eines ist aber sicher: Der SCR Altach wird im nächsten Aufstiegskampf eine konkurrenzfähige Truppe ins Rennen schicken. Felix Roth wurde von der Austria abgeworben und Patrick Seeger (Admira) steht vor einer Rückkehr.

Apropos Konkurrenz. Eine solche könnte in der neuen Saison auch Kapfenberg sein, das nach der Winterpause als Vorletzter auf Platz vier vorpreschte. Trotzdem spricht die Ausgangslage vor dem Duell mit der bisher besten Frühjahrsmannschaft für die Altacher. Die Canadi-Schützlinge sind sechs Spiele in Folge (16 Punkte wurden geholt) unbesiegt, die Kapfenberger hingegen haben im selben Zeitraum nur neun Punkte erobert. Zudem sind Altacher in dieser Saison gegen die Steirer ungeschlagen (Ein Sieg, zwei Remis). Und auch die Gesamtbilanz spricht mit sieben Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen für den heutigen Gastgeber. Kein Wunder, dass Zellhofer Optimismus versprüht: „Wir wollen uns mit einem Sieg von den Fans verabschieden.“ (NEUE/Günther Böhler)

Beim FC Lustenau darf saniert werden

Die Blau-Weißen haben heute (20.30 Uhr) in Horn ihren letzten Auftritt. Schon gestern wurde dem Sanierungsplan zugestimmt.

Die gute Nachricht wird die Mannen von Trainer Daniel Madlener auch in Horn erreicht haben. Wie der Kreditschutzverband von 1870 gestern bekannt gab, haben die Gläubiger bei der gestrigen 1. Tagsatzung mit Kopf- und Kapitalmehrheit dem Sanierungsplan des FC Lustenau zugestimmt. Masseverwalter Klaus Grubhofer hat am Ende Forderungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro anerkannt, im Zuge des Ausgleichs werden diese zu 20 Prozent bestritten. Die Hälfte der Gläubigerforderungen wird innert der nächsten vier Wochen bedient werden, ein weiteres Viertel innerhalb der nächsten sechs Wochen, der Rest im Zeitraum eines Jahres. Dass 20 Prozent von 1,3 Millionen beim FC Lustenau nur 150.000 Euro ausmachen, ist rasch erklärt: Zum einen erzielte Masseverwalter Klaus Grubhofer einen respektablen Überhang von 60.000 Euro, zum anderen zeigten sich einige Gläubiger bei der Bemessung ihrer Forderungen überaus kulant.

Ob die frohe Kunde die Blau-Weißen in ihrem letzten Spiel im professionellen Fußball Flügel verleiht, wird sich weisen. Die Vorzeichen lassen eher Gegenteiliges befürchten: Kapitän Mario Bolter ist gelbgesperrt, zudem waren die letzten Auftritte der Löwen eher zahnlos. Salopp gesagt: Die Luft ist heraußen. Mit von der Partie sind auch die zwei glücklichen Gewinner des Derby-Gewinnspiels. Besonders auf der Heimfahrt dürfte einiges auf diese zukommen. Matthias Hopfer hat zumindest schon angekündigt: „Wir werden es im Bus noch einmal ordentlich krachen lassen.“ Drei Punkte wären das beste „Aphrodisiakum“ für die große Sause, schließlich weiß ein jeder Hobbykicker: Nach einem Sieg schmeckt das Bier gleich doppelt so gut. (NEUE/Emanuel Walser)

Krajic sagt zum Abschied leise Servus

Die Grün-Weißen empfangen heute um 20:30 Uhr zum Abschluss die Vienna.

Das heutige Saisonabschluss-Match ist aus sportlicher Sicht bestenfalls noch eine Randnotiz wert. Die Messe ist gelesen, Platz drei zementiert. Trotzdem soll natürlich noch mal ein Sieg her – damit wenigs­tens das Meisterschaftsende versöhnlich ausfällt. Am Dienstag gelang der Austria bekanntlich ein souveräne 4:1 gegen den FC, eine Runde zuvor hatten die Grün-Weißen Linz mit 1:0 besiegt. Auf Diskussionen, was gewesen wäre, wären ihnen solche Ergebnisse einige Wochen eher geglückt, lassen sich die Austrianer nicht mehr ein. „Es war ein bitteres Frühjahr“, gesteht Trainer Helgi Kolvidsson unumwunden. „Aber auch ein sehr lehrreiches.“

Gerald Krajic, der heute seine Karriere beendet, verdeut­licht: „Im Winter hatte ich große Hoffnungen, dass es mit dem Aufstieg klappt. Dann hätte ich noch ein Jahr weitergemacht. Was im Frühjahr passiert ist, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich glaube nicht, dass es sowas in dieser Form schon mal gegeben hat.“

Mit Jürgen Kampel steht möglicherweise noch ein Austria-Urgestein vor dem Abschied. Wie berichtet läuft sein Vertrag aus. Kampel ist seit 2007 Austrianer. Der 31-jährige Krajic wechselte im Frühjahr 2009 nach Lustenau, unterbrach seine Zeit bei der Austria aber in der Saison 2009/10 für ein Engagement bei der Vienna. Weiters heißt es heute ein letztes Mal Austria Lustenau für Alexander Kofler, Felix Roth und Jan Zwischenbrugger. Gleiches könnte auch für Rene Pösendorfer, Dudu, Daniel Dunst, Toni Tipuric und Aguilar gelten, deren Zukunft noch offen ist.

Übrigens: Bei der Partie handelt es sich um ein Toto-Spiel. Eine Toto-Quittung beschert einen Gratiseintritt zum Spiel. Weiters werden 50 Toto-Fußbälle ins Publikum geschossen. Wer den markierten Ball fängt, gewinnt 100 Euro in bar. (NEUE/Hannes Mayer)

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