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Leichenteile in Norditalien gefunden

Eine Woche, nachdem in Klagenfurt Teile von zwei zerstückelten Leichen entdeckt worden waren, gibt es jetzt auch in Norditalien einen derartigen Fall. Die italienischen Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Unweit von Duino bei Montfalcone wurden in einem Plastiksack ein stark verwester Torso sowie in zwei anderen Säcken weitere Teile von menschlichen Körpern gefunden.

Am Montag hatte ein Radfahrer in der Nähe des Strandes von Duino Aurisina auf einem Schutthügel den Torso entdeckt, am Dienstag fand die Polizei dann zwei weitere Säcke mit Leichenteilen. Wie in Klagenfurt, wo am 6. September in einem Sack der stark verweste Torso einer Frau sowie das Bein eines Kindes gefunden worden waren, wurde auch in Italien der Kopf des Opfers abgetrennt und blieb bisher verschwunden. Auch die Arme fehlten in beiden Fällen.

Die italienischen Ermittler stehen – wie ihre Kollegen in Kärnten – vor einem Rätsel. Im Klagenfurter Fall ist eine DNA-Analyse wegen der weit fortgeschrittenen Verwesung der Körperteile vorerst gescheitert und die Grazer Gerichtsmedizin gab den Fall an Innsbruck weiter, wo ein spezielles Verfahren angewandt werden soll.

Auch in Italien werden die Leichenteile jetzt obduziert und danach einer DNA-Analyse unterzogen. Wenn die Ergebnisse der Analysen in beiden Fällen vorliegen, könnte man einen eventuellen Zusammenhang zwischen den Leichenfunden in Klagenfurt und bei Montfalcone erkennen, glauben die Kärntner Ermittler. Die Kärntner Kriminalisten wollen ihre italienischen Kollegen kontaktieren, um mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen zu überprüfen.

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