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Lehrlingszahlen liegen bisher im Land um 3,9 Prozent im Plus

Erfreuliche Lehrlingszahlen von Vorarlbergs Wirtschaft.
Erfreuliche Lehrlingszahlen von Vorarlbergs Wirtschaft. ©VOL.AT/Steurer
Lehrlingssituation in den ersten fünf Monaten „noch“ erfreulich – Aussichten getrübt.

Die gute Nachricht vorweg: Es gibt noch immer genug Lehrstellen im Land, die es zu besetzen gilt. Den Lehrstellensuchenden dürften diese Zahlen Mut machen. In der Statistik des Arbeitsmarktservice waren Ende Mai insgesamt 175 Jugendliche als Lehrstellen-suchende ausgewiesen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um beachtliche 8,9 Prozent bedeutet. Dem gegenüber gestanden sind 146 sofort verfügbare offene Lehrstellen und 1189 Lehrstellen, die in den nächsten Monaten zu besetzen sind. Die meisten offenen Ausbildungsplätze gibt es derzeit im Einzelhandel und der Gastronomie. Aber auch in vielen anderen Branchen gibt es nach wie vor offene Lehrstellen.

Positiv hat sich die Anzahl der Lehrvertragsprotokollierungen (Anm.: Jeder Lehrvertrag ist bei der Lehrlingsstelle zur Protokollierung anzumelden) entwickelt. Mit 1276 Protokollierungen ist im Vergleich zum letzten Jahr eine Steigerung um 3,9 Prozent zu verzeichnen.

Vorarlberg folgt dem Trend

„Ungeachtet dieser positiven Bilanz nach den ersten fünf Monaten des Jahres ist zu befürchten, dass sich die demografische Entwicklung heuer erstmals (auch) in Vorarlberg in niedrigeren Lehrlingszahlen niederschlagen wird“, sagt Dr. Christoph Jenny, Leiter der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Das sei ein Trend, der in den anderen Bundesländern bereits letztes Jahr eingesetzt habe. „In der Entwicklung der Lehrlingszahlen, sowohl insgesamt als auch jener im ­ersten Lehrjahr, liegt Vorarlberg derzeit österreichweit noch an der Spitze“, sagt Jenny gegenüber den VN. „Die Daten in Verbindung mit der Anzahl der Lehrvertrags­protokollierungen zeigen, dass die Ausbildungsmotivation der Vorarlberger Unternehmen ungebrochen gut ist“, erklärt Jenny und verweist auf die Tatsache, dass in Vorarlberg 98,1 Prozent aller Lehrlinge in Ausbildungsbetrieben ausgebildet werden und nur 1,9 Prozent in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen. Österreichweit liege der Durchschnitt immerhin bei acht Prozent.

Metalltechnik Nummer 1

Bei den beliebtesten Lehrberufen gab es eine Wachablöse. War es bei den Burschen letztes Jahr die Elektrotechnik, so werden nun die meisten in der Metalltechnik ausgebildet. Bei den Mädchen stehen der Einzelhandel sowie die Lehren zur Friseurin und Bürokauffrau hoch im Kurs.

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