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Lehrlinge als Serieneinbrecher: Einbrüche wegen geringem Gehalt

Die Liste der Delikte der beiden Lehrlinge ist beachtlich.
Die Liste der Delikte der beiden Lehrlinge ist beachtlich. ©apa/Symbolbild
Das Motiv soll ihr mageres Gehalt gewesen sein: 62 Delikte wurden den geständigen Burschen angelastet, sie nahmen die Strafen an. Am Dienstagabend wurden die beiden Lehrlinge nun verurteilt.

Milde Urteile haben zwei Lehrlinge am Dienstag im Landesgericht Wiener Neustadt erhalten, die sich als Serieneinbrecher verantworten mussten. Sie wurden jeweils zu 18 Monaten teilbedingter Haft verurteilt, wovon nur ein Monat abgesessen werden muss. Der erste Verhandlungstag im September war vertagt worden, weil Zeugen nicht erschienen waren.

Lehrlinge begingen über 60 Delikte

Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab, somit sind die Urteile nicht rechtskräftig. Die Liste der angeklagten Fakten war lang: Neben Serieneinbrüchen, u.a. in den Betrieben, in denen sie ausgebildet wurden, wurden dem Duo auch Sachbeschädigungen und die Verhetzung von Ausländern vorgeworfen.

Drive-by wird die Art des Vandalismus genannt, den die zwei Lehrlinge ausübten: Einer fuhr mit dem Auto, der andere saß am Beifahrersitz, hielt ein Eisenrohr aus dem Fenster und knickte die Seitenspiegel geparkter Autos um. Auch gut zwei Dutzend Einbruchsdiebstähle sollen auf das Konto der 17-Jährigen gehen. Motiv laut Staatsanwaltschaft: die knappe Lehrlingsentschädigung von 750 Euro pro Monat.

Das Anklagefaktum wegen Wiederbetätigung (Neonazi-Schmierereien) konnte den Burschen nicht nachgewiesen werden.

(apa)

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