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Legionärskrankheit in Spanien

Im nordspanischen Pamplona ist die Legionärskrankheit ausgebrochen. Bisher gebe es 104 Infizierte, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit.

Rund 50 Patienten seien in Krankenhäuser gebracht worden, drei von ihnen lägen auf der Intensivstation. Akute Lebensgefahr bestehe aber bei keinem der Erkrankten. Als Infektionsherd werden vier Hochhaus-Kühltürme in einem Neubaugebiet der Stadt vermutet. Sie wurden vorsorglich außer Betrieb genommen und sollen nun desinfiziert werden.

Bei dem Leiden handelt es sich um eine Bakterien-Infektion, die einer Lungenentzündung gleicht und bei geschwächten oder älteren Patienten tödlich enden kann. Die Erkrankung wird durch das Einatmen der Legionellen-Bakterien übertragen, beispielsweise im Sprühnebel einer Dusche aus einer verseuchten Warmwasseranlage. Geschluckt sind die Erreger, die sich in lauwarmem Wasser und auch in Klimaanlagen vermehren, dagegen normalerweise harmlos. Die Legionärskrankheit war 1976 in den USA entdeckt worden, als nach einem Treffen von Kriegsveteranen in Philadelphia zahlreiche Teilnehmer erkrankten.

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