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Leck im AKW Temelin

Im tschechischen Atomkraftwerk Temelin sei bereits Sonntag in der Früh ein Leck im Primärkreislauf entdeckt worden. 3.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser seien ausgetreten.

Zwei Arbeitsräume wurden durch das Wasser kontaminiert. Das berichtete der Anti-Atom-Beauftragte des Landes Oberösterreich, Radko Pavlovec, in einer Presseaussendung am Montagnachmittag. Betroffen ist demnach der Primärkreislauf des zweiten Reaktorblocks.

Pavlovec kritisierte, der Temelin-Betreiber CEZ habe bisher gar nicht über den Vorfall informiert. Die tschechische Nuklearaufsichtsbehörde SUJB habe er mit einer Verspätung von mehr als 24 Stunden reagiert. Sie sollte im Gegensatz zu bisherigen Zwischenfälle ihre passive Rolle aufgeben und detaillierte Untersuchungen durchführen, verlangte Paclovec und erklärte: „Vor einer übereilten Wiederaufnahme des Probebetriebes muss dringend abgeraten werden“.

Für ihn ist die Häufung der Ereignisse im Block 2 in den letzten Tagen „bereits sehr auffällig“. Dort war vor einigen Tagen eine Schnellabschaltung erfolgt. Als Ursache sei ein Transformatorschaden außerhalb des Reaktorgebäudes angegeben worden. Der jüngste Zwischenfall betreffe jedoch den in sicherheitstechnischer Hinsicht wichtigsten Bereich des Kraftwerkes. Angesichts der in den vergangenen Monaten unbefriedigenden Informationspolitik des Temelin-Betreibers CEZ stelle sich die Frage, ob die Probleme im Primärkreislauf die eigentliche Ursache für die Abschaltung im Block 2 darstellten.

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