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Lecher Liftpersonal um knapp 13.000 Euro „erleichtert“

Ein 31-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten.
Ein 31-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten. ©VOL.AT/Eckert
Rumänische Hilfskraft beklaute Kollegen, bestritt bis zum Schluss, akzeptiert nun aber das Urteil.

Der 31-Jährige war zuständig für Lifttoiletten, Schneeräumen, Parkplatz und sonst ein paar Dinge. Es war bereits die dritte Saison und bislang gab es keine Beanstandungen. Ab November 2018 fehlten jedoch in den Lecher Mitarbeiterunterkünften immer wieder größere Beträge. Zunächst einem Koch und einer Kellnerin, wenig später Liftangestellten, die in einem Personalhaus nebenan wohnten. Ein Betriebsleiter hatte über 10.000 Euro angespart, er wollte sich etwas kaufen, auf was er schon länger gespart hatte. Dann vermisste ein weiterer Liftkollege 900 Euro, ein dritter 1250 Euro. Letzterer wollte seinem Patenkind ein Geschenk kaufen.

Eindeutiger Beweis

Einer der Männer installierte eine Videokamera im Zimmer. Auf der Aufzeichnung sieht man, wie die Hilfskraft ins Zimmer schleicht, sich umsieht, eine Geldtasche untersucht und heimlich, auf leisen Sohlen wieder die Unterkunft verlässt. „Ich wollte nur etwas fragen“, behauptet der Beschuldigte. Unglaubwürdig, denn genau die angesprochene Frage, ob er vor der Garage parken dürfe, hatte der Mann dem Zimmerbewohner wenige Minuten zuvor bereits telefonisch gestellt. Der Richter verurteilt den Rumänen zu 5400 Euro Strafe. 1800 davon auf Bewährung, 3600 Euro unbedingt. Die gestohlenen Beträge muss er zurückerstatten. Der Mann akzeptiert das Urteil, somit ist es rechtskräftig.

(Red)

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