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Le Mans: Interview mit Christian Klien

Eine besondere Aufgabe wartet auf Christian Klien am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Als Ersatzpilot im Team Peugeot Sport ist sein Blick diesmal auf alle drei Peugeot 908 gerichtet.

Seit Montag ist der Vorarlberger vor Ort. Im Interview nimmt er zu seiner Rolle Stellung.

Frage: Christian, wie sehr schmerzt es, heuer in Le Mans zusehen zu müssen?
Christian Klien: Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Meine Ersatzfahrerrolle bei Peugeot ist der Preis dafür, dass meine Formel 1-Karriere heuer wieder in Schwung gekommen ist. Der Weg Richtung Stammcockpit läuft vielversprechend. Daher mussten wir die Konzentration auf das Langstreckenprogramm etwas zurück nehmen. Aber jetzt wo ich hier bin, kribbelt es natürlich schon gewaltig. Ich habe ja einige gute Erinnerungen aus den letzten beiden Rennen mit dem Podium beim Debüt und der schnellsten Rennrunde 2009.

Frage: Wie bist Du ins Team eingebunden?
Christian Klien: Wie jeder der neun anderen Fahrer auch. Ich bin bei allen Meetings und Trainingseinsätzen dabei. Helm und Overall ist mit. Sollte einer der Kollegen ausfallen, kann ich bis Samstag Mittag noch nachnominiert werden. Ich bin bestens vorbereitet. In Paul Ricard hatte ich mehrere Testtage, darunter ein 30-Stunden Endurance-Test. Und ich war vier Tage lang beim alljährlichen Trainingscamp in den französischen Bergen. Egal was kommt, ich bin vollwertiges Teammitglied, kenne jeden und jeder kennt mich.

Frage: Könntest Du theoretisch in jedem der drei Autos eingesetzt werden oder werden die Mannschaften dann nach gewissen Präferenzen durchgewürfelt?
Christian Klien: Nein. Wo einer ausfällt, komme ich rein. Es wird nichts mehr gewechselt. Das ist natürlich besonders spannend, da ich im Prinzip das Programm aller drei Autos verinnerlichen muss.

Frage: Wie siehst Du die Chancen auf den Sieg?
Christian Klien: An der Spitze ist es wieder extrem eng. Ich gehe davon aus, dass der Siegerschnitt heuer jenseits der 220 km/h liegen wird. Wie wir letztes Jahr an meinem Rennen gesehen haben, kann man das schnellste Auto haben und ein einziger unglücklicher Moment reicht, um einige Runden zurückzufallen. Es kann alles passieren.

Frage: Schielst Du mit einem Auge nach Montreal zum Grand Prix?
Christian Klien: Natürlich. Durch die Zeitverschiebung können wir ja volley von der Podiumsfeier in Le Mans zum Formel 1-Schauen wechseln. Das HRT F1 Team, Hispania Racing macht kontinuierlich Fortschritte. Colin Kolles macht unglaublich Druck, um mit den geringen Mitteln den Anschluss an die anderen Teams zu schaffen. Und die Planungen für 2011 sind voll im Laufen. Es ist eine sehr spannende Zeit. Ich freue mich darauf, in Valencia wieder beim Team zu sein.

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