Lawinenexperten: Mäßige bis erhebliche Lawinengefahr

Bis zu einen Meter Neuschnee sind in den steirischen Nordalpen gefallen – Grund genug für die Lawinenwarndienste Steiermark und Niederösterreich, die von der ZAMG im Auftrag der jeweiligen Länder betrieben werden, die ersten Gefahrenbeurteilungen herauszugeben.

„In der Region Dachstein bzw. Totes Gebirge ist derzeit oberhalb von etwa 1700 Meter mit Lawinenwarnstufe 3 – also erhebliche Gefahr – zu rechnen!“, so ZAMG Lawinenexperte Hannes Rieder. Sonst gilt in der Steiermark nördlich des Alpenhauptkammes, aber auch in Niederösterreich von den Ybbstaler Alpen bis zum Gebiet Rax/Schneeberg, mäßige Lawinengefahr – Stufe 2 der fünfteiligen Gefahrenskala.

Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts betreut die ZAMG den Lawinenwarndienst der Steiermark und hat vor rund 3 Jahren auch den niederösterreichischen übernommen. Die „Saison“ der Lawinenwarndienste startet dabei normal erst mit 1.Dezember und dauert bis Mitte Mai. Auf Grund des frühen Wintereinbruchs hat man sich heuer jedoch dazu entschlossen, schon jetzt die ersten Lageberichte und Gefahrenbeurteilungen zu erstellen, „da viele Freizeithungrige noch meist ohne passende Winterausrüstung unterwegs sind!“, so Rieder. Der frühe Start ist zwar außer-, aber nicht ungewöhnlich: 2007 war der erste Wintereinbruch schon im September. Und ein Jahr davor, 2006, musste man schon bzw. noch im Juni eine Lawinenwarnung aussprechen. Rasche Entspannung ist aber bereits für die kommende Woche in Sicht. „Der Neuschnee wird sich rasch setzen, zum Teil schmilzt er aber auch wieder weg!”,  so Rieder abschließend.

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