Lauterach Standardspezialist Dennis Alibabic traf aus dem Nichts

©Luggi Knobel
Dezimierter Landesligaklub FC Lustenau scheitert im VFV Cup am zweiten Hofsteigklub unglücklich mit 0:1
Best of Lustenau vs Lauterach
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LUSTENAU. Er ist seit vielen Jahren der Standardspezialist für ganz besondere Treffer. Die Rede ist von FC Lauterach Kicker Dennis Alibabic. Erst gestern als Trauzeuge von seinem Bruder Elvis, der in seiner Heimat Bosnien nun auch Ehefrau Dzana zum zweiten Mal geheiratet hat, avanciert Dennis zum Matchwinner. Aus halbrechter Position und schwierigem spitzen Winkel und etwa knapp 30 Metern beförderte der 23-jährige Linksfüßler einen Freistoß unhaltbar für FC Lustenau Tormann Noah Küng ins kurze Eck und traf zum Goldtor (35.). Lauterach traf aber aus dem Nichts, aber der Treffer von Dennis Alibabic genügte der Elf um Trainer Thomas Bayr für den Aufstieg ins Viertelfinale. „Für uns zählt nur das Ergebnis und das Weiterkommen im Pokal. Wir haben uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Bezeichnend das das einzige Tor aus einer Standard resultierte“, zeigte sich Lauterachs Übungsleiter zufrieden. Nichts wird es für FC Lustenau mit dem Double, sprich Meistertitel in der Landesliga und Cupsieg. Der Außenseiter bestimmte in der Windlotterie auf dem Hauptplatz im Stadion an der Holzstraße das Spielgeschehen und auch in der knapp halbstündigen Unterzahl (Ismet Güler wurde wegen Torraub ausgeschlossen) war die älteste Fußballmannschaft des Landes die bessere Elf. Mehr als ein halbes Dutzend an Hochkarätern von Hüseyin Zengin (37./45./55.), Kristijan Makovec (45.), des eingewechselten Kemal Duran (64.) und Leo Mikic (50./77.) vergaben die Lustenauer. Zudem blieb die Pfeife des Unparteiischen nach einem Elferfoul an Batuhan Karakas (90.) und Handspiel im Strafraum der Lauteracher vom Schiri stumm. „Schade, der Schiri hat das Spiel mit Fehlentscheidungen beeinflusst. Wir waren in allen Belangen auch in Unterzahl die spielerisch bessere Truppe. Wir waren eine Klasse besser und haben doch verloren. Einzig die Chancenauswertung war eine Katastrophe. Wir hätten uns den Sieg und Aufstieg verdient. Das Gegentor war sehr unglücklich“, war FCL Coach Daniel Madlener enttäuscht. „Besser Fußball spielen als wir geht nicht. Bitter so auszuscheiden aus dem Pokal.“ FC Lustenau Eigenbau Moritz Bösch wurde schon nach neun Minuten wegen einer Fußverletzung ins Spital gebracht.  

Fußball

43. Uniqa VFV-Cup, Achtelfinale

FC Lustenau 1907 – Intemann FC Lauterach 0:1 (0:1)

Stadion an der Holzstraße, 400 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Tor: 35. 0:1 Dennis Alibabic (Freistoß)

Rote Karte: 65. Ismet Güler (FCL/Torraub)

FC Lustenau 1907: Küng; Savric, Domuzin (73. Batuhan Karakas), Scheffknecht, Güler; Hollenstein, Makovec, Bösch (9. Duran/87. Blank), Beck; Zengin, Mikic

Intemann FC Lauterach: Kusche; Hämmerle, Fleisch (62. Chiste), Gridling, Stephan Kirchmann; Dennis Alibabic, Dür (90. Röthlin), Elia Kloser, Anwander (76. Andre Schöch), Vinicius Gomes; Elvis Alibabic

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