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Laurin Böhler holt Bronze in Tallin

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Beim stark besetzen European Open in Tallinn holte Laurin Böhler seine ersten Weltcuppunkte im neuen Olympia-Zyklus. Mit dem dritten Platz bringt empfiehlt er sich für größere Aufgaben. Doch auch Desirée Klinger, Sarah Schmoranz und Anna-Lena Schuchter zeigten an diesem Wochenende auf.

Viel besser kann der Start in die neue Olympia-Qualifikation nicht laufen. Beim ersten Weltcup-Turnier nach den Olympischen Spielen, dem European Open in Tallinn, sicherte sich Vorarlbergs Aushängeschild, Laurin Böhler, am Sonntag Edelmetall. Bit Bronze nimmt er rund 60 wertvolle Ranking-Punkte in seiner Gewichtsklasse -100 KG mit. Dabei wäre wohl noch mehr möglich gewesen. Denn nach einem Freilos in der ersten Runde konnte Laurin’s kanadischer Auftaktgegner nicht antreten. Zwar rückte er dadurch gleich ins Poolfinale vor, doch musste er auch sehr lange auf seinen Einsatz warten. „Den Kampf gegen den Ukrainer hat Laurin leider etwas verschlafen, der wäre auf jeden Fall drinnen gewesen“, betont Coach Holger Scheele. Somit ging es für den ULZ-Athleten in der Hoffnungsrunde weiter, wo er mit zwei ungefährdeten Ippon-Siegen gegen einen Brasilianer und einen Litauer die Medaille ins Trockene brachte.

Klinger mit starkem Auftritt.

Bereits einen Tag zuvor zeigte Böhlers Vereins-Kollegin Desirée Klinger, dass auch sie auf diesem Niveau gut mithalten kann. Leider fehlte der Götznerin am Samstag das nötige Quäntchen Glück. Die -57 KG-Judoka erwischte im Auftaktkampf die spätere Turniersiegerin Amelie Stoll aus Deutschland. Die aggressiv kämpfende Klinger lieferte ihrer Gegnerin ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Leider konnte die Deutsche einen Angriff der Vorarlbergerin kontern, was das Aus an diesem Tag bedeutete. „Desirée’s Leistung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sie hat wirklich stark gekämpft und viel aus dem Training umgesetzt. An einem anderen Tag holt sie sich diesen Punkt und dann ist alles möglich“, blickt Trainer Scheele bereits in die Zukunft.

Salzgeber und Schuchter zeigen auf

Unterdessen zeigten die Vorarlberger Nachwuchshoffnungen Celine Salzgeber, Sarah Schmoranz und Anna-Lena Schuchter beim Donaupokal in Wien, dass auch in den kommenden Jahren viel zu erwarten ist. Salzgeber (-52KG), die bei den U16 aufgrund zu weniger Teilnehmerinnen eine Gewichtsklasse holte sich bei den U16 den starken dritten Platz. Kurz darauf macht sie es in ihrer angestammten Klasse gleich und holte bei den U18 erneut Bronze. Noch besser erging es Anna-Lena Schuchter (-63KG) die bei den U16 souverän Gold und bei den U18 ebenfalls Bronze holte. Etwas Pech hatte Sarah Schmoranz (-52KG), die sich nach starker Kampfleistung bei ihrem Auftaktkampf verletzte.

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