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"Laufstegverbot" für dürre Models

Die Internationale Madrider Modemesse hat zu dünnen Models ab sofort "Laufstegverbot" erteilt. Der Grund: Die Mode soll künftig ein "physisch gesundes Image" vermitteln.

Über 30 Prozent der Models, die im vergangenen Jahr noch auf der Pasarela Cibeles die neusten Modekreationen vorstellten, dürfen nun vom 18. bis 22. September nicht mehr auf den Laufsteg. Der Grund: Die Mode soll künftig ein „physisch gesundes Image“ vermitteln, so die Verantwortlichen der Modemesse.

„Models sind gerade für junge Mädchen regelrechte Schönheitsvorbilder. Um diesem Schönheitsideal zu entsprechen, werden viele Mädchen magersüchtig“, erklärte Spaniens Gesundheitsministerin Elena Salgado. Obwohl sich Spaniens Textilriesen wie Zara, Cortefiel und Mango lange weigerten, die Konfektionsgrößen ihrer Models und selbst der Schaufensterpuppen zu vergrößern, lenkten sie nach der Bekanntgabe der dramatischen Zunahme von magersüchtigen Frauen vor einigen Wochen ein.

Nach Schätzungen des spanischen Gesundheitsministeriums ist bereits über eine Million Spanierinnen mager- und brechsüchtig. Im Kampf gegen die beiden durchaus lebensgefährlichen Krankheiten wird die Modebranche demnächst sogar üppigere Schaufensterpuppen ausstellen, um den Mädchen kein Schönheitsideal vorzugeben, welches der Wirklichkeit gar nicht entspreche.

Der zusammen mit der Modebranche ausgearbeitete Richtlinienkodex für die Anpassung der „Konfektionsgrößen an die Realität“ wird nun auch gesetzlich verankert. Der spanische Senat trat 1999 lediglich mit der Empfehlung an die Textilbranche heran, keine Models mehr mit Konfektionsgrößen unter 38 auf den Laufsteg zu schicken. Die neusten Daten veranlassten das Gesundheitsministerium aber nun, gesetzliche Richtlinie zu erarbeiten, um die Modebranche auch zur Mitarbeit zu verpflichten.

In Andalusien bestimmten die Behörden bereits vor einigen Monaten schon, dass Modegeschäfte keine Kleider in den Schaufenstern mehr ausstellen dürfen, die nicht mindestens Konfektionsgröße 38 haben. Damit will die andalusische Regionalregierung verhindert, dass Frauen, die nicht in die Größe 36 passen, ihre Figur gleich als „unmodisch“ empfinden. Bisher trugen die meisten Schaufensterpuppen der Modelinien Zara und Mango Kleidergröße 36, obwohl die durchschnittliche Konfektionsgröße der Spanierinnen zwischen 40 und 42 liegt.

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