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Lateinamerika-Gipfel in Wien

Das für drei Tage anberaumte Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union sowie Lateinamerika und der Karibik (EULAC) hat mit Beratungen der Außenminister begonnen.

Unter dem Vorsitz der EU-Ratsvorsitzenden Plassnik und dem mexikanischen Außenminister Derbez versammelten sich die Chefdiplomaten der rund 60 Staaten beider Regionen im neugestalteten Messezentrum.

Beraten wurde über eine breite Palette der angestrebten stärkeren biregionalen Partnerschaft. Auf der Agenda des EULAC-Gipfels stehen am Freitag und Samstag Themen wie regionale Integration, Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz, Handel sowie sozialer Zusammenhalt. Die soziale Kohäsion ist der EU ein besonderes Anliegen, wie Außenministerin Plassnik bekräftigte.

Auf dem Gipfel soll eine Deklaration beschlossen werden, in der die künftige engere Zusammenarbeit in zwölf Punkten zusammengefasst wird. Zu Beginn der Außenminister-Beratungen unterstrich EU-Entwicklungskommissar Michel die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung. Zugleich bekräftigte Michel das Engagement der Union zur weltweiten Bekämpfung der Armut.

Der bolivianische Präsident Morales nützte seine Präsenz zu einer Pressekonferenz. Er rief die Europäer auf, „die dunkle Geschichte“ aufzuarbeiten, die mit der Kolonisierung Amerikas und der Entrechtung der indigenen Völker verknüpft ist. Zugleich verteidigte Morales die Erdgas-Verstaatlichung in seinem Land.

Bundeskanzler Schüssel konnte im Vorfeld des Treffens europäische Amtskollegen für ein Benefiz-Fußballspiel zu Gunsten von Straßenkindern gewinnen. Der mexikanische Präsident Fox nutzte den Aufenthalt zu einem Staatsbesuch und wurde von Schüssel und Bundespräsident Fischer empfangen. Um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten waren 1.500 Polizisten im Einsatz.

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