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LASK entschied sich für neues Stadion im Linzer Süden

So könnte das neue LASK-Stadion aussehen.
So könnte das neue LASK-Stadion aussehen. ©LASK/Facebook
Der LASK hat sich entschieden: Das neue Stadion soll auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz entstehen, bestätigte Präsident Siegmund Gruber am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Pasching.

Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Der Baubeginn ist für Frühsommer 2020 angedacht. Derzeit ist der Fußball-Bundesligist noch in Pasching einquartiert, wo er aber laut Pachtvertrag mit der Gemeinde bis 2022 ausziehen muss. Das aktuell landwirtschaftlich genutzte Tagerfeld liegt zwischen dem Pichlinger See, dem Tagerbach und der B1 im Süden von Linz. Auf einer Fläche von elf Hektar sollen 2,5 Hektar verbaut werden, auf dem restlichen Areal werden voraussichtlich 3.000 bis 3.500 Parkplätze entstehen, meinte der Präsident. Für den Standort habe die günstige Verkehrsanbindung an S-Bahn und Westautobahn gesprochen.

Noch im März soll Umweltprüfung eingeleitet werden

Noch im März wolle man die strategische Umweltprüfung einleiten, das Vorverfahren für eine UVP. 23 Millionen Euro werde der LASK für den Neubau inklusive Grundstückserwerb aufbringen. Die gesamte Grobkostenschätzung betrage laut Gruber 45 Millionen Euro. “Die Finanzierungsfrage stellt sich aber jetzt nicht. Wenn es so weit ist, wollen wir bei der Stadt anklopfen”, ergänzte er. Denn es gibt derzeit keinen Plan, wie das Stadion aussehen soll. Die Ausschreibung ist noch nicht erfolgt.

Klares Bekenntnis zu Arena

Auch im ÖVP-FPÖ-Arbeitsübereinkommen des Landes Oberösterreich gibt es ein Bekenntnis zu einer Fußballarena im Zentralraum. Landeshauptmannstellvertreter Michael Strugl (ÖVP), zuständig für Sport, geht davon aus, “dass der Verein noch heuer Projektunterlagen vorlegen wird, um sie für die Behördenverfahren einzureichen. Dann muss geprüft werden, ob das Projekt genehmigungsfähig ist. Erst dann kann es auch Finanzierungsgespräche geben.”

Die Grünen im Land und in der Stadt erklärten in einer Presseaussendung, man sollte sich jetzt “erst einmal einen Überblick verschaffen, sei es zum Standort, zur Finanzierung oder zur Verkehrsanbindung”.

(APA/Red.)

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