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Lara turnt wieder

Wie Phönix aus der Asche ersteht derzeit eine Ikone der Videospielgeschichte aus der Versenkung wieder auf. Totgesagte leben eben länger oder ewig.

Bei Frau Croft, die nach den letzten versiebten Fortsetzungen zu den genialen Vorgängern durch die Core Design Studios von der Bildfläche verschwand, hätte wohl keiner an so ein furioses Comeback geglaubt. Eines vorweg: Lara ist back, und zwar so, wie die Fans sie liebten. Dass „Legend“ in zeitgemäßer Grafik präsentiert wird, versteht sich fast von selbst. Besonders die Xbox 360 Variante sowie die PC-Version lässt Frau Croft in sehr gefälliger detaillierter Pracht erstrahlen.

Beauties Comeback

Leider hatte sich in den Sequels außer wachsender Oberweite nicht viel geändert. Nicht nur, dass Lara Croft auch nun mit einem zeitgemäßen, wenn auch nicht minder hübschen Polygonkörper mit ausgeglichenen Proportionen daherkommt, auch das Gesicht, Animationen und Mimik sind nun glaubhafter als in der Vorgängern. Die Levels sind hübsch designt und wechseln von Jump and Run Sequenzen hin zu furiosen Feuergefechten, die einem Shooter zur Ehre gereichen könnten. Die Sprungsequenzen sind interessant mit Minispielen gekoppelt. Auch die Zuhilfenahme von zahlreichen Gadgets, darunter magnetische Enterhaken, mit denen nicht nur Schluchten überwunden werden, sondern auch Gegner verdroschen, lockern das Spielgeschehen auf. Die Steuerung glänzt durch Direktheit und eine intuitive Belegung, auf allen Systemen. Die Konsolen liegen hier durch die Gamepads leicht vorne, jedoch lässt sich ja auch am PC ein Gamepad betreiben.

Gräber-Rallye

Zur Indy-style mäßigen Storyline lässt sich außer klischeehaft nicht viel sagen. Wieder einmal hetzt Frau Croft einem uralten mächtigen übergroßen Jausenmesser hinterher, das in Tranchen aus diversen Dungeons zusammengesucht werden muss. Die Ballerpassagen im Spiel sind etwas unausgewogen, herrscht in manchen Leveln gähnende Leere, wird man in anderen Abschnitten regelrecht von Horden von Schießgesellen überflutet. Ein interessantes Novum sind die Gadgets, mit denen unsere Protagonistin sich durch die Levels hangelt. Von einer Superbrille, die beim Suchen nach Schaltern hilft, Magnetenterhaken bis hin zu jeder Menge Schießprügel, Lara Croft weiß sich zu helfen. Für das elegante Äußere sorgen unter anderem die flotten Zwirne in die sich die hübsche Brünette dann und wann in wechselnden Spielabschnitten zwängt. Fehlen darf dabei natürlich nicht die dicke Felljacke, aber auch im kleinen schwarzen macht Lara eine tolle Figur, wenn sie ballernd durch die Gegend hechtet. Barbie extrem für Männerträume eben…

Schwitzen, nicht nur wegen der Gegner

Dabei kommt man auch dann und wann ins Schwitzen, wenn auch der Schwierigkeitsgrad ansonsten sehr ausgewogen und fair ist, oder Fans der Serie auch unterfordern kann. Nach 15 bis 20 Stunden reiner Spielzeit ist der Spaß auch für Grobmotoriker wie mich zu Ende und der Abspann flimmert über den Schirm.

Technisch läuft Tomb Raider Legend auch auf dem schwächsten der Systeme sauber und sieht noch gut aus, die Animationen sind tadellos, der Sound mit entsprechender Soundhardware-Unterstützung ist zeitgemäß und überzeugend.

Bugs muss man mit der Lupe suchen, und insgesamt ist die wie Phönix aus der Asche neu auferstandene Lara wieder das, was sich Fans von ihr erwarten: Die Videospielikone mit Suchtpotential, die sie schon einmal war. Für Fans der Serie ein Pflichtkauf, für Jump and Run und Action Fans ein Anzock wert!

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