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Lanzinger erlitt offenen Unterschenkel-Bruch

Der österreichische Skirennläufer Matthias Lanzinger hat wie befürchte bei seinem Sturz im Super-G von Kvitfjell eine schwere Beinverletzung erlitten.

Laut ÖSV-Teamarzt Dr. Florian Frisee hat sich der 27-jährige Salzburger einen offenen Unterschenkelbruch zugezogen. Gebrochen sind Schien- und Wadenbein, außerdem besteht neben Abschürfungen im Gesicht der Verdacht auf Gefäßverletzungen. Lanzinger ist aber in stabilem Zustand und wurde noch am Sonntag in der Ulleval-Universitätskilinik Oslo operiert.

Der Skirennläufer aus Abtenau war nach seinem schweren Sturz noch am Hang von Ärzten erstversorgt worden und war dabei laut ÖSV-Herrenchef Toni Giger immer wieder “weggekippt”. Trotz der durchaus dramatischen Umstände hatten die Organisatoren aber offensichtlich keinen Rettungshubschrauber bereitgestellt.

Nachdem Lanzinger mit dem Akja ins Ziel gebracht worden war, musste in einem kommerziellen Touristen-Hubschrauber eine Sitzbank entfernt werden, um den schwer verletzten Sportler nach Lillehammer und dann weiter nach Oslo fliegen zu können. Bei der Ankunft in Oslo war Lanzinger laut Frisee, der auch bei der Operation anwesend war, aber bei Bewusstsein und stabil. Es bestehe keine Lebensgefahr, so Frisee.

Lanzinger hatte sich bereits vor dem Saisonbeginn eine Verletzung zugezogen. Beim Super-G-Training im vergangenen November in Sun Peaks/Kanada stürzte er und erlitt einen Bruch des Mittelhandknochens, der operiert werden musste. Schon damals hatte er sich auch Abschürfungen im Gesicht zugezogen.

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