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Langzeit-Ringerschiri geht in Pension

Herbert Lins
Herbert Lins ©VMH
Klaus. Nach einer sehr erfolgreichen Karriere als Ringer (vielfacher Staatsmeister, WM und EM-Teilnehmer) begann Herbert Lins im Jahre 1972 seine Laufbahn als Kampfrichter im Ringsport. Nach einigen Jahren als Kampfrichter in Österreich startete er dann international durch.

Innerhalb weniger Jahre schaffte es Herbert Lins durch seine Fachkenntnis und mehreren internationalen Einsätzen im Weltverband die höchste Stufe Fila E zu erreichen. Im Jahr 1984 erreichte Lins das höchste Ziel jedes Sportlers und Funktionärs, die Olympiateilnahme in Los Angeles. Hier waren noch weitere fünf Klauser Ringer im Einsatz, auch sein Sohn und Freistilspezialist Edwin.

1988 in Seoul, 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta vertrat Herbert Lins als Kampfrichter ebenfalls die Farben Österreichs und war damit einer der erfolgreichsten Kampfrichter im Weltverband. 1999 musste er seine internationale Laufbahn beenden, da hier eine Altersgrenze von 60 Jahren gilt. Im nationalen Geschehen blieb Lins aber weiterhin aktiv tätig, obwohl er seine langjährige Funktion als Kampfrichterobmann 2000 an Norbert Ratz übergab.

Mit einer Amtsperiode von elf Jahren gestaltete Lins das Kampfrichterwesen in Österreich aber entscheidend mit und führte viele seiner Kollegen an internationale Einsätze heran. Dank seiner Diplomatie und Gastfreundlichkeit schaffte er es aber auch viele Vereine und Nationalmannschaften nach Vorarlberg zu holen und setzte im Vorarlberger Ringsport immer wieder entscheidende Impulse. Dank seiner guten Kontakte zu Kampfrichtern aus der ganzen Welt vertrat er Österreich auf der internationalen Bühne immer sehr positiv. Aufgrund seiner Verdienste wurde Lins vom Weltverband die lebenslange Ehrenmitgliedschaft im Kampfrichterwesen verliehen und damit seine erfolgreiche Ringer- und Kampfrichterlaufbahn entsprechend gewürdigt. Bei den österreichischen Greco-Meisterschaften in Götzis wurde Herbert Lins in einem gebührenden Rahmen vom heimischen Verband nochmals geehrt.
Thomas Knobel

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