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Langes Warten auf ein Gespräch

Noch immer weiß Markus Weissenberger nicht, ob der deutsche Bundesligist TSV 1860 München weiter mit ihm plant. Noch hat niemand mit dem Harder ÖFB-Teamspieler geredet.

Über zwei Wochen ist es her, dass Markus Weissenberger auf Grund eines im Training erlittenen Verrenkungsbruches im linken Sprunggelenk operiert wurde. In vier Wochen wird die größte der sieben Schrauben entfernt, die die Platte oberhalb des Sprunggelenks halten. „Der Fuß ist soweit in Ordnung, was sich im Verein abspielt, ist eine Katastrophe”, sagt Weissenberger.

Am Montag wurde mit Gerald Vanenburg der neue Cheftrainer präsentiert. Der 40-jährige Niederländer, der 1988 mit den „Oranjes” in Deutschland Europameister wurde, tritt die Nachfolge des am Samstag entlassenen Falko Götz an und versucht, 1860 in den letzten fünf Spielen vor der zweiten Liga zu retten. „Ich kenne ihn nur aus der kurzen Zeit, als er Co-Trainer von Peter Pacult (der Vörgänger von Götz; Anm.) war. Aber er hat ja vorerst auch nur einen Vertrag bis zum Saisonende”, sagt der 29-Jährige, dessen Vertrag ebenfalls am Saisonende ausläuft.

Noch hat sich niemand von der (derzeit immer neu aussehenden) Vorstandschaft der „Löwen” gemeldet, Weissenberger wird von sich aus nun in den nächsten Tagen ein Gespräch mit Präsident Karl Auer suchen. „Und dann werde ich ihn fragen, ob das alles stimmt, was zuletzt geschrieben wurde.” Geschrieben wurde in den Münchner Zeitungen, dass 1860 nicht mehr mit dem Harder ÖFBTeamspieler plant.

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