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Landwirtschaft und Bevölkerung im Dialog

31 bäuerliche Familien bewirtschaften die Wiesen in Langenegg und erzeugen frische Lebensmittel.
31 bäuerliche Familien bewirtschaften die Wiesen in Langenegg und erzeugen frische Lebensmittel. ©ME
Informationsbroschüre gibt vielfältige Einblicke in die Langenegger Landwirtschaft.
Broschüre Landwirtschaft in Langenegg

Langenegg. Zusammenrücken, heißt die Devise der Langenegger Landwirtschaft, sowohl innerhalb der bäuerlichen Berufsgruppe wie auch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dorf. Dazu haben Bauernbund und Bäuerinnen im Ort ein Projekt der besonderen Art auf die Beine gestellt.

31 Bauernfamilien

Herzstück ist ein Druckwerk, das Eindrücke, Einkaufsmöglichkeiten und Informationen rund um die Landwirtschaft in Langenegg bietet. Auf unterschiedlichste und vielfältigste Weise treten alle 31 Bauernfamilien des Ortes bildlich in Erscheinung. Diese Broschüre, ergänzt mit einer kleinen Aufmerksamkeit der Bäuerinnen, wurde von der bäuerlichen Jugend allen Langenegger Haushalten überbracht. Darin wird der Blick der Dorfbevölkerung auf die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern sowie deren Lebensmittel und Dienstleistungen gelenkt. Auch ihr Beitrag zur Pflege der Landschaft wird ins Blickfeld gerückt.

Gelungener Überblick

Im Mittelpunkt steht eine Übersicht auf welchen Höfen welche Lebensmittel erhältlich sind. Das Spektrum reicht vom Wachtelei, Ziegenkäse und Schnäpsen über Dinkelnudeln, Honig und Gemüse bis zu vielfältigen Kalbfleischprodukten. Auch die Dorfsennerei als bäuerliche Genossenschaft präsentiert ihr reichhaltiges Spezialitätensortiment genauso wie der Dorfladen sein bäuerliches Produktangebot. Der Titel „Wir geben, was wir leben. Willkommen bei den Langenegger Bäuerinnen und Bauern“ und die sehr persönlich gehaltene Aufmachung dieses Druckwerkes sind eine Einladung an die Dorfbevölkerung, hineinzuschauen in die Höfe im Ort, in den Austausch zu treten und auch den bäuerlichen Lebensmitteln das Vertrauen zu schenken.

Miteinander reden

„Wir wollen den Nutzen unserer Arbeit für die Menschen im Dorf ins rechte Licht rücken und miteinander statt übereinander reden“, so Norbert Vögel als Obmann des örtlichen Bauernbundes und Christine Nußbaumer als Ansprechperson der Bäuerinnen. „Schließlich geht es um unseren gemeinsamen Lebensraum und die natürlichen Lebensgrundlagen, die wir auch für die nächsten Generationen erhalten wollen“. Die beiden Verantwortlichen freuen sich über ein äußerst positives Feedback aus der Bevölkerung. Ihr besonderer Dank gilt auch Dr. Gebhard Bechter, der maßgeblich zum Gelingen der Broschüre beitrug. „Wir, als Gemeinde Langenegg, unterstützen dieses Projekt sehr gerne, wollen dadurch mehr Dialog und Diskurs zwischen der Bevölkerung und den Landwirtinnen und Landwirten fördern aber auch fordern. Ich denke, es braucht wechselseitiges Verständnis wie produziert und konsumiert wird. Vor allem aber müssen wir die aktuellen Handlungsfelder sichtbar und besprechbar machen, denn wir sitzen alle im gleichen Boot. Gemeinsam gilt es zu überlegen, wie wir in Zukunft leben wollen“, betont Bürgermeister Thomas Konrad. ME

 

 

 

 

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